Home

Die Suche...

Geschrieben von Blanca Maria Kallivroussis. Veröffentlicht in Gedankenfalle.

Die Suche…

Ich befinde mich in einem dunklen Raum.

Ich sehe überhaupt nichts. Nur die Schwärze umgibt mich.

Ist es überhaupt ein Raum? Mit Wänden und Türe?

Wie gross ist es wenn Es einer ist?

Wo befinde ich mich Darin? In der Mitte? In der Nähe der Wände? Der Türe?

Hat es Fenster? Kann man diese öffnen?

Gibt es dort irgendwo ein Lichtschalter?

Was ist unter meinen Füssen?

Der Boden eines Raumes? Die Erde oder Stein einer Höhle, vom Keller, oder gar mitten in dunkler Nacht im Freien?

Ich knie zum Boden, taste mich durch. Ich könnte wohl am Rande eines Abgrunds sein.

Ich krieche weiter. Der Boden ist kalt und glatt.

Es nimmt kein Ende.

Ich habe Angst.

Ich rufe.

Nichts.

Ich taste mit den Händen in die Seiten.

Rings um mich …eine Leere.

Ich krieche weiter.

Es dauert unendlich lange bis ich irgendwo ankomme.

Ich taste mich daran hoch.

Ich stehe und taste ab die ganze Wand, an der ich angekommen bin.

In der höhe hat es kein Ende, welches ich erreichen könnte.

Ich versuche die Seiten.

Zuerst links.

Nach einer Weile komme ich an. Ecke. Grossartig!

Ich taste mich links an der Wand weiter.

Weiter und weiter.

Ich komme an einer Öffnung.

Nein nicht Öffnung! Fenster? Türe?

Ich taste nach unten. Es hört nicht auf.

Es ist eine Türe.

Ich suche die ganze Fläche ab.

Die Türe ist gross.

Endlich fasst meine Hand die Türklinke.

Ich drücke sie.

Die Türe öffnet sich.

Starkes Licht blendet mich.

Ich wende mich ab und lasse das Licht in den Raum strömen, in welchen ich eingesperrt war.

Ich bin neugierig zu sehen, da die Dunkelheit dem Licht gewichen war.

Wo war ich?

In einem Korridor mit nur einer Türe, als das Licht abgeschaltet wurde.

Geschickt gewähltes Wort.

Geschrieben von Blanca Maria Kallivroussis. Veröffentlicht in Gedankenfalle.

Geschickt gewähltes Wort.

Was für eine Macht es besitzt, das wissen wir schon seit dem «Orakel von Delphi».

Anfangs ging es nur darum, nicht falsch vorhergesagt zu haben.

Später, als die Politik sich eingemischt hatte…, und natürlich das Geld, wurde es komplizierter, aber nicht unmöglich. Eben, weil die richtige Wahl des Wortes sehr mächtig ist.

Das hat man bis heute nicht vergessen. Besonderes in der letzten Zeit ist es das Werkzeug erster Wahl für alle. Ob in der Politik, Wirtschaft oder Kunst. Alles kann man erklären, alles rechtfertigen, alles verkaufen und verdrehen.

Das Wort Glaubwürdigkeit ist ein Spielball geworden in den Fittichen der Medien. Wer mehr bezahlt, bekommt den Ball.

«Volks Meinungsforschung». Tolles Instrument! Um was herauszufinden? «Was meint Wer? Wann? Wieviel? Warum?» «Wer hat gefragt? Hat dieser gut ausgesehen? Hat er es geschickt angestellt? Wie hatte er diese Frage gestellt? Wie hatte er die Befragten ausgewählt? Nach nettem Aussehen, nicht gestresste, nur die, welche bereit waren zu antworten und was wäre mit denjenigen, welche nicht bereit waren ihre Meinung zu äussern?

Diese Umfragen werden dann speziell geschulte Personen auswerten und diese Auswertung entsprechend kommentieren.

Jetzt haben wir aber noch die Frage, wen soll diese Umfrage begünstigen. Glaubt Ihr, «Das soll eben aus der entsprechenden Umfrage herausgefunden werden?» Falsch. «Die Umfrage muss so geplant werden, damit das gewünschte Resultat herauskommt.» «Nein, nichts wird dabei gefälscht. Alles geht mit rechten Dingen vor. DAS ORAKEL VON DELPHI EBEN. Es hängt einfach nur davon ab, wie man die entsprechenden Fragen stellt, zu welchen Tageszeit, wo man sich hinstellt um zu fragen, usw. wie schon erwähnt.

Die Sprache ist ein grossartiges Instrument und wir Menschen beherrschen es ausgezeichnet, wenn wir dazu natürlich entsprechend geschult werden. Ja, es gibt heute auch die SMS Sprache wo sich viele beschweren. Dabei muss man bedenken, dass gerade bei dieser Art des Kommunizierens, die richtige Wortwahl getroffen sein muss, damit die Mitteilung verstanden wird… also, wirksam und schnell!

Was ich damit sagen will? Es ist heute viel schwieriger sich die wirklich eigene Meinung zu bilden, als es früher war.  Die Medien sind viel mehr, raffinierter und aggressiver. Dazu hat sich auch das Bild gesellt. Wie entscheidet man dann, wenn man irgendwann entscheiden soll?

Hinterfragen jedes mall: wem meine Entscheidung nützen soll. Und die Hauptsache: nützt sie Mir, meiner Familie, Uns, der Gemeinschaft, oder nur der Politik und dem Kapital?!

Das Flüchtlingsdrama

Geschrieben von Blanca Maria Kallivroussis. Veröffentlicht in Brücken= Sprüche.

Das Flüchtlingsdrama.

Manche wollen helfen, manche wollen es gar nicht sehen, wissen und helfen schon gar nicht. Beides nützt nichts. Es ist einfach da und wir müssen damit fertig werden ob es uns gefällt oder nicht. Für das Elend ist keine Grenze zu hoch, zu stark. Es überrennt alles. Deshalb ist besser, wir lernen damit umzugehen und es lenken können.

Es ist nicht gut, diese Menschen alle auf einem Fleck konzentrieren zu wollen, mit dem Gedanken, sie besser kontrollieren zu können. Im Gegenteil. Sie sollten so gut wie möglich im ganzen Land verteilt werden, damit sie keine Ghettos bilden können und sich deshalb besser integrieren.

Es ist ein Irrtum, wenn man glaubt, diese Menschen können bald wieder in ihre Heimat zurückehren. Vor allem wird es nicht möglich, wenn ganze Familien geflüchtet sind. Besonders die Kinder verwurzeln sehr schnell im neuen Land und können nicht ohne Schäden zum zweiten mall entwurzelt werden.

Die Sprache zu erlernen und die Berufliche Orientierung sollte die erste Sorge sein, welche das Gastland beschäftigen soll.

Anstatt sich Sorgen zu machen, wie ist es um die Kulturunterschiede und Religiöse Bindungen der Flüchtlinge beschieden, sollten sie sehr genau belehrt werden, wie der Staat, im welchen sie so gerne die Zuflucht gesucht haben, funktioniert und was ihre Pflichten als seine Einwohner sind. Nur dann, wenn sie diese anerkennen und sich verpflichten diese zu wahren und achten, sollte ihnen das Asyl gewährt werden.

Es sind meistens junge Menschen mit Lust zu arbeiten und diese sollte man ihnen nicht nehmen, in dem man sie in Untätigkeit und Langeweile von der Sozialhilfe dahinvegetieren lässt.

Ich weiß, die Politiker haben große Ideen von der Regelung des Problems an Ort und Stelle. Sicher wäre das besser, aber diese Flüchtlinge sind schon mal unterwegs und sie zu stoppen wäre eine Utopie. Außerdem werden sie Euch sicher sagen, sie hätten lange genug auf die Hilfe von draußen gewartet. Jetzt haben sie selbst gehandelt und wenn etwas wirklich geschehen sollte zur Befriedung der Gegend ihrer Heimat, sicher würden sie sich die Rückkehr überlegen. Wir alle aber wissen, dass es noch sehr lange dauern kann, somit jegliche Versprechungen in diese Richtung fast einer Lüge gleichen. Also! Handelt!