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Klima Schutz?

Geschrieben von Blanca Maria Kallivroussis. Veröffentlicht in Gebilde= Gedanken.

Klima Schutz?

Können wir das überhaupt?

Können wir das Klima überhaupt beeinflussen?

Vielleicht «Zum Glück nicht!»

Vielleicht hat das Problem einen anderen Namen, welches wir überhaupt nicht gerne erwähnen.

Dieser Name heisst Umwelt Verschmutzung, Umweltbelastung und da können wir sehr wohl was ändern.

Die Umwelt Belastung beeinflusst indirekt auch das Klima. Da wir das Klima selbst nicht beeinflussen können, bleibt uns nur die Möglichkeit der Reduktion der Schäden welche wir unserer Umwelt zufügen. Wie können wir es machen? Das soll ab jetzt die Frage sein, welcher die Antwort wir suchen sollten und das sehr schnell und effizient.

Was verstehen wir unter dem Begriff Umwelt Verschmutzung, Belastung?

  1. Erhöhte Werte von CO2? Stellen sie sich vor! Die Erde ist heute besiedelt von mehr als 10 Milliarden Menschen. Alle atmen. Dabei produzieren sie CO2. Diese Menschen züchten Tiere, notwendige für ihre Ernährung. Diese Tiere atmen auch und produzieren CO2. Aber nicht damit genug, auch durch den Stoffwechsel und die Verdauung dieser Lebewesen (Menschen und Tiere) wird CO2 im hohen Masse produziert. Dabei kommt noch die ganze übrige Tierwelt auf der Erde, welche im Freien leben, welcher die Vermehrung oder Untergang wir bewusst oder unbewusst durch unser Eingreifen in die Natur beeinflussen. Nicht nur aber das Tier. Der Fauna auch und dass im hohen Masse. Durch Waldrodung, Anbau Monokulturen welche sehr leicht durch Schädlinge vernichtet werden können, durch katastrophale Waldbrände, Fossile Verbrennung ob zum Antrieb allermöglichen Motoren im Verkehr oder Industrie, oder zum heizen oder auch nur kochen, Stromerzeugen oder Kriegführung mit Brand und Luftverpestung mit Giften. Und zu allerletzt? Wissen sie, wieviel CO2 produzieren die Abermillionen Menschen, welche rauchen? Tagtäglich?
  2. Wasserwirtschaft? Sicher sind wir uns einig, dass wir darunter nicht nur das Wasser meinen, welches aus unserem Wasserhahn kommt. Eigentlich ist gerade dies die erste Natürliche Ressource, welche wir seit eh und je regeln, beeinflussen und nützen wollten. (Brunnen, Kanäle, Staudämme, Brücken, Wasserleitungen, Wassermühlen und andere.) Was ist aber, wenn wir da, wo nur eine begrenzte Menge von diesem Gut vorhanden ist, wir viel mehr davon verbrauchen? Was ist, wenn wir an einem Ort das Wasser stauen, damit wir nach belieben davon verbrauchen können, unterhalb der Staumauer aber plötzlich ein Wassermangel entsteht? Was ist, wenn durch das sich verändernde Klima, welches wir nicht beeinflussen können, plötzlich in manchen Gegenden gar nicht regnet und in manchen, wo vorher der Regen rar war, er sintflutartig kommt?
  3. Wasser Verschmutzung? Früher war es einfach. Völker, welche in der Nähe von Wasser lebten, haben aus eigenem Interesse dafür gesorgt, dass es ihnen hilft, nützt, reicht und nicht gefährlich wird. Niemand würde seinen eigenen Brunnen verschmutzen. Was ist aber mit einem Fluss? Derjenige wo am Quellenanfang lebt, hat das sauberste Wasser. Wie das weiter geht, brauche ich nicht beschreiben. Am See je nach Grösse und Nachbarschaft, gab es immer Schwierigkeiten. Man hatte sich immer nur um die Nützungsrechte gesorgt, nie um den Schutz des Wassers. Die Meere und Oceans? Das gleiche. So lange die Erdbevölkerung klein war, konnte die Mutter Natur selbst die Schäden der Verschmutzung selbst beheben, sich regenerieren. Wenn wir aber jetzt bedenken all das bereits erwähnte im a. und b. Absatz und dazu zählen die enorme Entwicklung   und Verbreitung der Industrie, welche sowohl Wasser verbraucht wie auch verschmutzt, müssen wir nicht von Katastrophe sprechen?!
  4. Land Überbeanspruchung. Was ist das? Ein Schaden, welchen wir mehrfach unserer Umgebung zufügen. Am Besten ist es sichtbar aus grosser Höhe. Die Ausdehnung und Überbevölkerung in den unzähligen Millionenstädten, das Zubetonieren unendlicher Strecken Autobahnen, Flughäfen, Häfen, Steinbrüche, Der Bergbau beim Abbau unzähliger Bodenschätze, darunter auch die Kohle, auf der ganzen Welt. Wir verändern den Verlauf der Flüsse, zuschütten das Meer um neue Insel zu bauen, graben Verbindungskanäle, tragen ganze Berge ab. Bis jetzt hatte es ganz gut funktioniert. Aber, diese Eingriffe in die uns umgebende Natur wirken sich auf unsere Umgebung jetzt kumuliert. Natürlich hatte man sich bei allen diesen Bauten und Eingriffen in unsere natürliche Umgebung überlegt, was für ein Einfluss oder Schaden es verursachen könnte. Das, was man aber nicht vorhersehen konnte, war die allgemeine Klimatische Veränderung praktisch auf der ganzen Erde. Dort, wo es normalerweise um die gleiche Zeit früher nicht geregnet hatte, regnete es plötzlich in Strömen und verursachte Überschwemmungen. Ganze Berghänge rutschen ab und vergraben Dörfer unter sich, welche hunderte von Jahren dort sicher waren. Strände werden weggeschwemmt, Ganze Inseln verschwinden unter dem Wasser. Das Polareis schmilzt, der Permafrost in Sibirien und anderen Gegenden des Nordens gibt nach, die Gletscher in den Höchsten Bergen der Erde verschwinden. Unkontrollierbare Feuer vernichten jährlich riesige Flächen Wald rund um die ganze Welt. Die Verursacher sind wir ob direkt oder indirekt.

 

Haben wir das verursacht? Oder würde diese Klimatische Veränderung so oder so kommen auch ohne die Einflussnahme des Menschen? Annahmen und Theorien gibt es einige. Ehrliche, fundierte, aber auch beeinflusste durch irgendwelche Interessen.  Eins ist aber sicher. Das Klima können wir nicht verändern…zumindest jetzt, mit unserem Wissensstand und ohne noch grösseren Schaden zu verursachen. Wenn wir dafür verantwortlich sind, haben wir als Menschheit dafür einige Zeit gebraucht. Somit wird es auch einige Zeit brauchen, wenn überhaupt möglich, es zu stoppen.

Das ist aber kein Grund die Hände in den Schoss zu legen und jammernd das Ende zu erwarten.

Was müssen wir also machen?

  1. Lernen mit den Extremen der Natur zu leben. Wir müssen die Wettervorhersagen verbessern, diese auch beachten und sich entsprechend danach richten in unseren Aktivitäten.
  2. Feuer verhütten und im Falle, dass es passiert, organisiert es zu bekämpfen. Wir müssen unsere Umgebung vor Naturkatastrophen schützen. Keine Häuser an den Ufern von Wasser bauen auch nicht in ausgetrockneten Flussbetten.
  3. Nach anderen Energiequellen forschen, welche unsere Umwelt nicht noch zusätzlich belasten oder verändern.
  4. Sämtliche Schadstoffe aus der Produktion der Industrie müssen kontrolliert und naturschonend rezykliert. Es ist möglich, nur teuer.
  5. Das ist der nächste Punkt der wichtigste, weil er uns alle betrifft. Die Gewinnsucht soll bekämpft werden. Forschung? Wir alle haben Ideen und sind erfinderisch, vor allem, wenn es um unser Überleben geht. Jeder soll dazu mit seiner Idee beitragen. Die Konsumsucht, welche durch die Industrie angekurbelt wird und unterstützt, soll in vernünftiges Haushalten mit unseren Gütern, welche wir wirklich zum erfüllten und zufriedenen Leben brauchen umgewandelt werden.
  6. Wir müssen lernen mit unseren elementaren Gütern, welche wir zum überleben brauchen: Atmosphäre, Wasser, Energie, Erde, mit Sorgfalt und Respekt zu haushalten, diese schützen und für die folgende Generationen zu bewahren.
  7. Alles das braucht aber Zeit! Wird man sicher einwenden. Ja, das ist wahr. Aber, wir sind sehr viele. Wenn jeder sein Teil der Verantwortung übernimmt, diese nicht auf «die Anderen» schiebt, aber selbst sich so verhält, dass er nicht für seine Umgebung zur Belastung wird. Wenn wir alle zusammen nach neuen Wegen suchen um nicht zu zerstören, sondern zu erhalten und pflegen unseren jeder seiner Umgebung und solche Art und Weise Leben führen, welche dies ermöglicht, dann dürfen wir hoffen, einen Erfolg zu haben.

 

 

INTEGRATION

Geschrieben von Blanca Maria Kallivroussis. Veröffentlicht in Gebilde= Gedanken.

INTEGRATION

Über die «Verdrängung»

Ein Platz in der Gesellschaft, Gemeinde, Familie, Freundeskreis. Wenn man diesen verlässt um sich irgendwo ein anderes zu suchen, nach längerer Zeit der Abwesenheit, schliesst sich die «Lücke», die man dadurch verursacht hat. Nicht umsonst sagt man: «Er hat die Brücken hinter sich verbrannt». Der Weg zurück ist verschwunden und sein angestammter Platz auch. Geht man trotz dem zurück und zwar dorthin wo er weggegangen war, erlebt er grosse Enttäuschung. Die «Integration» zurück in seiner früheren Heimat, die «Reintegration» ist fast schwieriger, als die frühere, anfängliche «Integration» in der «Fremde».

Meistens scheitert sie und der Betreffende entweder findet noch Kraft zur Rückkehr, oder die Schwierigkeiten gestalten sein Leben, welches er mit solcher Hoffnung und Nostalgie erträumt hatte zumindest äusserst enttäuschend.

Warum? Vielleicht, weil der Mensch dann älter ist, müde, durch die unerwarteten Schwierigkeiten enttäuscht und mit den neuen Umständen die in der Zwischenzeit entstanden sind, nicht vertraut. Er hat dann weder die Toleranz, noch die Ausdauer die Hürden, welche er bei seiner Rückkehr vorfindet zu überwinden. Eine grosse Rolle spielt auch die Akzeptanz seinerseits und ebenso auch die seiner Umgebung. Dort ist der Rückkehrer dann einer zuviel…

Sein vorheriger Platz ist besetzt und das wortwörtlich. Die Felder, welche er vorher bestellt hat, bestellen seine dortgebliebene Familienangehörigen. Das Geschäft, welches er vielleicht selbst aufgebaut und bis seinen Wegzug geführt hat, nach dem er es vertrauensvoll seinen Familienangehörigen oder Mitarbeitern anvertraut hatte, gehört ihm plötzlich nicht mehr. Nirgends hat der Zurückgekehrter was zu sagen. Gewöhnt eine andere Art zu leben, eine andere Kultur akzeptiert, fehlt es ihm schwer sich in der nun veränderter alten Heimat zurechtzufinden.

Das, was er durch mühsames sparen und harte Arbeit in der Fremde nach Jahren mitgebracht hat um neu anzufangen, verschwindet in kürzester Zeit. Er wird ausgenommen, betrogen und nur so lange geduldet als «der liebe zurückgekehrte «Verwandte, oder Freund, so lange er Geld hat. Danach kennt ihn niemand. Alle wünschen ihn wieder weg zu sein. Wenn er dann nicht für eine Altersversicherung, oder Pensionskasse vorgesorgt hatte, ist seine Freude um die glückliche Rückkehr in die so vermisste Heimat von kurzer Dauer.

INTEGRATION. Schwieriges Wort und noch schwieriger seine Bedeutung und noch schlimmer die Realität. Für Menschen erster Generation vielleicht etwas einfacher. Warum? Es war ihre Entscheidung von Anfang an in ein anderes Land zu ziehen. Ob der Grund schon aus verschieden war: Flucht vor dem Krieg, Politischer Verfolgung, Hunger, ein neuer Arbeit Posten, Mission oder einfach Suche nach einem besseren Leben. Sie sind bewusst in dieses andere fremde Land gekommen und selbst entschieden, dort zu leben und sich notwendigerweise integrieren. Ob sie schon von Anfang an für immer bleiben wollten, oder nur einige Jahre, bis sie sich die Mittel für eine neue Existenz in ihrer Heimat erarbeitet hätten, spielte eine zweitrangige Rolle. Das wichtigste für sie war der Erfolg für ihr Vorhaben: ein besseres Leben führen zu können. Dafür waren sie bereit ihre Gewohnheiten zu ändern, die Sprache zu lernen, schwer zu arbeiten und auf ihre gewohnte Umgebung in der Heimat zu verzichten. Deshalb sind sie in der Fremde geduldet, später akzeptiert und schliesslich integriert worden.

Was ist aber mit ihren Kindern? Diese sind entweder in kleinem Alter mit den Eltern eingewandert, oder dort geboren. Eigentlich sollten sie keine Schwierigkeiten der Anpassung im neuen Land haben. Schon die Sprache wäre für sie ,unter Umständen die Muttersprache, leichter und besser zu lernen. Durch den ordentlichen Schulbesuch würden sie automatisch in die Gesellschaft von klein aufgenommen. Ihrer Berufliche Laufbahn stand eigentlich nichts anderes im Weg ausser ihrer Herkunft. Und da ist eben die Frage der wirklichen Integration der Eltern in der Gesellschaft, in welcher ihre Kinder aufwuchsen, ob sie dann diesen Weg in die Gemeinschaft finden würden. Richtig integriert konnten sie nur dann werden, wenn sie die Staatsangehörigkeit des Landes annehmen konnten, in welches ihre Eltern eingewandert oder geflüchtet waren. Sonst würden sie weiterhin als Fremde angesehen und behandelt werden, obwohl sie selbst sich nur dort daheim fühlten. Sie kannten ja auch gar nichts anderes. Ihr Aufwachsen ist aber gezeichnet durch das Heimweh der Eltern, die Erzählungen von einem Land, welches sie, wenn überhaupt, aus den kurzen Ferien Aufenthalten und dadurch idealisiert kannten.

Meistens sprechen die Kinder, welche in dem Land, in welches ihre Eltern eingewandert waren, geboren waren und dort aufwuchsen, einwandfrei. Hingegen ihre Eltern haben manchmal noch nach Jahren Schwierigkeiten. Die Bräuche, die Religion, welche ihre Eltern ihnen beibrachten, sind unter ihren Freunden, Schulkollegen und in dem Land, in welchen sie leben, nicht üblich. Vielmals sind sie fremd und oft nicht akzeptiert. Es kommt sogar dazu, dass sie sich dessen schämen. Man will zu der Mehrheit gehören und bemüht sich darum. Wird dieser junge Mensch abgelehnt oder verletzt, bezieht er das sofort auf seine Herkunft und empfindet es als Ungerechtigkeit von dem Land, welches er als seine Heimat betrachtet hat.

Jeder möchte irgendwo hingehören. Um so mehr junge Menschen voll Zuversicht und Unternehmungslust. In welches Land gehören sie dann? Auch in der Heimat ihrer Eltern sind sie Fremde und es wird ihnen auch gehörig gezeigt. Das einzige, was ihnen übrigbleibt, ist die Zugehörigkeit in irgendwelche Randgruppen fanatischer, politischer oder sportlicher Richtung. Sport wäre noch eine vernünftige Richtung, wenn sie nicht passiv auf der Tribüne, sondern aktiv unten im Stadion getätigt wäre. Aber auch da gibt es Fallen und Ausnützung.

Muss man sich daher doch entscheiden für ein bestimmtes Land? Wäre das dann nicht Verleugnung der eigenen Wurzeln? Fast unmöglich! Irgendwann käme es sicher zum Vorschein und das dann vielleicht schmerzlich.

Meiner Meinung nach, müssten junge Erwachsene die Möglichkeit haben, ihre zweite Heimat zu bekommen. Welchen Stellenwert sie dann haben wird? Ob erste oder zweite Heimat? Mögen sie selbst entscheiden wie sie wollen. Bestimmend sind aber ihre Umgebung und die Akzeptanz, die von ihr ausgeht, ebenso die Verhältnisse, in welchen sie aufwachsen und dann leben, arbeiten, kommunizieren.

Diese Beziehung wird aber immer wieder von neuem revidiert und bestimmt. Es ist immer wie eine Waage, welche in Gleichgewicht gehalten werden muss.

EPILOG?

Muss das sein? Sieht so aus. Ich dachte auch dass das Thema ausgeschöpft wäre. Aber als ich heute Morgen einen Artikel in «20 Minuten» Schweiz gelesen habe, verstand ich, dass dieses Thema droht einen sehr falschen Weg zu nehmen. Das haben auch die viele Kommentare, die darauf folgten bis die Möglichkeit geschlossen wurde, gezeigt.

Welches war das Thema? Sorge um den Nachwuchs= die 3.Generation ausgewanderten Kosovo Albanern, welche ihre « Muttersprache» nicht beherrschten und sogar auch nicht als Albaner genannt werden wollten.

Ja. Vor 40 Jahren schrieb ich ein Text für ein Lied… in einer anderen Sprache. Welcher Sprache? Gerade das spielt hier keine Rolle. Warum? Weil es sich hier um ein Thema handelt, welches alle Völker betrifft und alle Menschen, die sich SELBST entscheiden auszuwandern. Wie ist es aber mit denjenigen, die flüchten müssten in ein anderes Land und dort geblieben sind? Das BLEIBEN nach so vielen Jahren, das haben sie auch SELBST entschieden. Also, gibt es da keine Ausnahme.

Diese Menschen, ob sie es wollten oder nicht, sind ENTWURZELT. Wissen aber sehr wohl woher sie kommen und tragen die Kultur ihres Ursprunglandes in sich. Sie versuchen diese auch an ihre Kinder weiterzugeben. Ihre Kinder sind aber in einem anderen Land geboren und aufgewachsen. Haben, ob ihre Eltern es wollen oder nicht, eine andere Kultur angenommen. Ihre Muttersprache ist eine andere. Auch wenn sie zuhause mit ihren Eltern die Sprache der Eltern sprechen, sie betrachten sich als Teil der Gesellschaft, in welcher sie aufgewachsen sind. Umso mehr ihre Kinder, welche sogar aus nun möglicherweise gemischten Ehen kommen und die Staatsangehörigkeit des Landes besitzen, welches sie als die ihre Heimat betrachten.

«Heimat Heimat! Sammle Deine Kinder aus der Fremde!

Wenn Du das versäumst, verlierst Du sie!

Die Kinder Deiner Kinder verlierst,

und ihre Enkel, niemals siehst!»

So in etwa ist die Übersetzung dieses Liedes und ich glaube es trifft 100% zu.

Dass die «Heimat» versucht die 3.Generation zurück zu holen, ist ein gute Versuch. Auch die Art ist nicht schlecht. Aber nur dann, wenn es nicht mit verschiedenen psychologischen Tricks versucht wird. Das weckt nur gegenteilige Emotionen.  Und noch etwas. Auch dann hängt es wieder von einer Entscheidung jeden Einzelnen SELBST, und würde wieder eine ENTWURZELUNG und AUSWANDERUNG bedeuten. Und… täuschen wir uns nicht! Es ist etwas so persönliches, das wir nicht beeinflussen sollen und auch nicht können.

Dazu noch eine kurze Geschichte, die von Anfang an wahr ist…. Aber noch nicht zu Ende, wird nie sein:  

Wir sitzen in einer schönen Taverne nicht weit von Strand auf einer Insel im Mittelmeer. Über unseren Köpfen rascheln die Blätter uralter Platanen und bieten uns die angenehme Kühle die so willkommen ist bei der Mittagshitze des Hochsommers. Unsere Gastgeber freuen sich, dass uns ihre Wahl des Lokals gefällt. Wir kennen uns schon lange. Darüber sprechen wir auch. Mein Mann stammt von der Insel. Ich aber und unsere Gastgeber sind Einwanderer. Darüber reden wir. «Wie lange seid ihr schon hier?»  «25 Jahre.»  Wie seid Ihr auf diese Insel gekommen?» Das ist eine lange Geschichte. Zuerst sind wir in verschiedenen Städten entlang der Route unserer Auswanderung gewesen und dort gearbeitet. Auf Baustellen, auf den Feldern, überall halt dort, wo es Arbeit gab. In Winter war es sehr schwer. So sind wir von Norden des Landes, auch durch die Empfehlungen unserer Bekannten und auch Nachbarn aus unserem Heimatdorf, hierhergekommen.» «Ja, das stimmt. Die meisten von Euch kommen aus der gleichen Gegend und Ihr alle kennt Euch daher sehr gut.» «Ich freue mich für sie. Ich weiss, wie schwer es ist in einem fremden Land zu sein, ohne die Sprache und die Menschen um sich zu kennen. Zumindest, hatten sie nicht mit dieser Schwierigkeit zu kämpfen. Und, wie ging es dann weiter?» Weiter? Wir sind hiergeblieben. Arbeit gibt es genug, wir kennen alle Menschen und sie kennen uns. Unsere Kinder sind hier geboren und aufgewachsen. Wir haben die Staatsangehörigkeit bekommen, haben gleiche Rechte, wählen wir. Unser Sohn ist nach dem Studium ins Militär und nach dem er fertig war, suchte er Arbeit. Unsere Tochter auch. Gerade letztes Jahr beendete sie ihr Studium…»

Und da ist der Punkt. Ihr Sohn, ein IT Spezialist mit Diplom auch Nachdiplom, fand keine Arbeit in dem Land, wo seine eingewanderte Eltern sich niedergelassen haben. Einen guten Job fand er in London, wo er jetzt schon 2 Jahre lebt. Dieses Jahr ist auch seine Schwester dahingezogen, da sie einen guten Job in einer Universität bekommen hatte, da sie ein Diplom Sprach Philologie besitzt.

«Und jetzt? Bleiben sie dort?» «Keine Ahnung. Es gefällt ihnen dort. Sie sind zufrieden. Im Moment wollen sie nicht zurück. Was sollen sie hier?» «Kommen sie euch nicht besuchen in den Ferien?» « Doch für ein paar Tage. Die Tochter ist wieder zurück, hatte noch nicht so viele Tage Urlaub zugut. Der Sohn ist in unser Heimatdorf, wo wir ein Haus besitzen und macht Ferien dort.»

Ungewöhnlich? Wohl nicht. Nicht jeder geht natürlich Arbeit suchen in einem andrem Land. Aber in den heutigen bewegten Zeiten passiert es immer öfter. Die Jungen Menschen sind flexibler geworden auch weil sie von der Schule her mehrere Sprachen lernen und ihre Welt beschränkt sich nicht nur durch die Grenzen des Ortes in welchem sie aufgewachsen sind.

Welches Volkes Kinder sie zum Schluss werden? Das werden sie irgendwann SELBST entscheiden. Und ihre Kinder? Die auch!!!

    

    

IDENTITÄT

Geschrieben von Blanca Maria Kallivroussis. Veröffentlicht in Gebilde= Gedanken.

Identität,

Wo gehöre ich hin? Mit was oder wem identifiziere ich mich? Welches Land betrachte ich als meine Heimat? Mus ich eine haben? Will ich eine haben? Was bedeutet es für mich? Was bedeutet es für die anderen um mich herum lebenden?

Um alle diese Fragen beantworten zu können, muss ich mir zuerst überlegen:

Wer bin ich? Woher komme ich? Was will ich? Kann ich? Darf ich? Soll ich?

Worüber reden wir hier überhaupt?

Herkunft?

Wodurch wird diese definiert? Den Vater? Guter Anfang. Daher auch wahrscheinlich der Name von Griechisch hergeleitet: Pateras = Vater, Patrida = Heimat.

Und da haben wir schon ein Unterschied in der Auffassung oder irre ich mich, wenn für mich das eine mit dem Namen und der Herkunft des Vaters verbunden ist und das andere mit dem Land in welchen mein oder sein Zuhause steht?

Nein. Das führt nirgends hin. Anderes: Nehmen wir die Nationalität. Was ist das? Ich will kein Wörterbuch aufmachen, nicht in Wikipedia (welche ich übrigens liebe) nachsehen. Nein, ich will herausfinden, wie sich die Antwort anfühlt. «Ich bin Teil, Mitglied einer Nation. Diese habe ich nicht gewählt, in diese bin ich geboren. Sie ist mir von meinem Vater vererbt. Kann ich diese ändern? Wohl nicht.»

Staatsangehörigkeit. Hm. Das hat vielleicht mehr Bezug zu dem Wort Heimat. Etwas stabiles. Staaten bleiben an ihrem Platz. Bewegen sich nicht. Nationen, Völker aber doch. Die wandern, flüchten, erobern, besetzen, verschwinden, werden vernichtet, vermischt. Aber auch wieder: Staaten werden zerteilt, «übernommen», «integriert», vereint, annektiert, umbenannt und was weiss alles noch. Nein, auch da ist nichts stabiles. Das heisst also für mich: Staatsangehörigkeit kann ich beantragen, erwerben, ändern. Wenn ich diese habe, identifiziere ich mich auch dadurch.

Und da sind wir schon am Anfang der Fragen.

Wo gehöre ich hin? In das Land wo ich geboren bin? In das Land wo auch mein Vater geboren war und lebte? Was aber, wenn der Vater früh starb, die Nationalität meiner Mutter eine andere war und die wirren des politischen Geschehens uns in die Heimat meiner Mutter verschlug? Was, wen das Land meines Vaters mir meine Nationalität wegnahm? Irgendwann bekam ich die Nationalität meiner Mutter. So einfach. Wie fühlt sich das an?  Wie eine Wunde, die langsam mit einer hässlichen Narbe heilte. Nach vielen Jahren machte man dieses Unrecht wieder gut. Die hässliche Narbe glättete sich. Nun hatte ich zwei Nationalitäten und eine Heimat. Eine, in welcher ich weder geboren, noch aufgewachsen war, welcher die Sprache ich erst im erwachsenen Alter lernte.

Jetzt bereits. Wen ich entscheiden sollte, mit welchem Land, mit welcher Nation ich fühlen sollte, wäre sie in Gefahr… welche meinen sie, dass ich vorziehen würde? Sollte ich glauben, dass das Sprichwort, aus dem Tschechischen übersetzt: «Der, wo Türke geworden ist, ist schlimmer als der Türke selbst.» (Ist natürlich von den Angriffen der Ottomanen auf Mitteleuropa überführt und hat mit Heute nicht zu tun), auf mich anwendbar ist? Möglich.

Also, bei einem Fussballspiet… ist heute aktuell. Für wenn würde ich die «Daumen drücken»? Mit wen würde ich nach einem Sieg jubeln? Da ist die Antwort klar. Natürlich mit dem Sieger. Und die vorherige Frage? Einfach: »Der bessere soll gewinnen»! Was wäre aber, wenn ich ein Spieler wäre in einer der beiden Mannschaften? Würde ich dann alles geben für die, deren Teil ich wäre gegen die andere, welche zwar mit mir verwandt, aber im Moment auf der anderen Seite des Spielfelds steht? Die Antwort ist einfach… für mich zumindest. In diesem Fall identifiziere ich mich vollständig mit meinem Team und die Staatsangehörigkeit spielt eine untergeordnete Rolle. Was nach dem Spiel dann geschieht? Da kann ich nur raten: Nach dem man für sein Team alles gegeben hat, im Rausch des Sieges, befindet man sich in einer Art Erwachens aus der Transe und überreagiert. Mancher schlägt Purzelbäume, andere zieht sich aus und wirft sein Leibchen ins Publikum, der andere erinnert sich an den weiten Weg, den er zurückgelegt hatte, bis er zu diesem Moment des Ruhmes gelangt ist. Der eine weint, der andere gestikuliert. Manche Gesten kommen dann nicht bei allen gut an. Sollte man in solchen Momenten dem Beachtung schenken und es werten? Das ist eine andere grosse Frage. Ich überlege: Wahrscheinlich liegt die Antwort eher in der Identität des wertenden, als in der Logik.

Während meiner Reisen in meinem Leben, habe ich in verschiedenen Ländern erfahren, dass jedes Volk seine eigene Körpersprache hat. Da gibt es gute Gesten, welche Zuneigung, Freundschaft, Mitgefühl, Freude, Liebe, Trauer, Hilflosigkeit, Hilfsbereitschaft und andere bedeuten. Es gibt aber auch ganz eindeutige Gesten, welche böse sind, feindlich, verwerflich und beleidigend. Eine kenne ich aus Griechischem: Eine offene Handfläche zu seinem Gegenüber gestreckt. Das bedeutet eine totale Herabschätzung und früher wurde dafür auch getötet. Heute dort und bin sicher auch in anderen Ländern solche Gesten sind zwar beleidigend, aber kein Grund um jemanden zu töten. Auch wird man nicht mehr dafür vors Gericht zitiert. Höchstens begründet es eine Feindschaft, welche womöglich sowieso schon vorher bestanden hat.  Ja,ja! Ich weiss. Da steht noch eine Frage im Raum und auch die muss beantwortet werden. Was wäre, wenn im Falle einer kriegerischen Auseinandersetzung man einem «Feind» gegenüber stand, welcher seine zweite Identität hat? Die Antwort ist dennoch einfach: «Auch in einer und derselben Familie gibt es Streit, der manchmal mit dem Tod eines der am Streit beteiligten endet. Es gibt auch Bürgerkriege. Auch dort stehen sich Menschen gegenüber die sich in irgendeiner Weise nahe stehen. Sie sehen, es müssen sich nicht einmal zwei Staaten gegenüber feindlich stehen, damit eine solche Situation entsteht. Ja aber, was macht man dann? Ich glaube, dass es dann darauf ankommt, was für den einzelnen auf dem Spiel steht. Was er mit seinem Leben bereit ist zu verteidigen. Jedes mal aufs neue wird abgewogen und entschieden, wobei natürlich auch vieles andere eine Rolle spielt. Vor allem aber die Umstände, die Emotion, Charakter, frühere Erfahrungen und die jeweilige Stresssituation. Dazu gehört auch, ob man dazu gezwungen wird.

Die Suche ist aber noch nicht zu Ende! Noch nicht bei mir. Stellen sie sich vor, dass die politischen Wirren der damaligen Zeit, jemanden in ein drittes Land verschlagen, und dieses Land dann von diesem Menschen als der endgültige Heimathafen von ihm angesehen wird. Dieser Mensch, beladen bereits mit zwei Identitäten nimmt noch eine dritte an. Schafft er es? Warum nicht?

Da glaube ich, spielen eine grosse Rolle einige Faktoren. Das Alter und die Frage, wie lange man wo gelebt hat. Welche seine kulturelle Grundlage ist, wo er sich am wohlsten fühlt, womit man sich identifiziert. Und das wichtigste: Wie ist es für einen, wenn er nach z.B. 50 Jahren versucht zurück leben zu gehen in eins der beiden Länder, welche er vor so langer Zeit verlassen hatte? Das Erlebnis ist schmerzhaft und zumindest enttäuschend. Man versteht sich nicht mehr. Sogar die Sprache hat sich verändert und die Körpersprache auch. Die Art und Weise, die Gewohnheiten, die Alltäglichkeit funktioniert nun mehr anderes. Man ist einfach ein Fremder. Zurück in seiner «endgültiger Heimat» fühlt man sich dann am besten aufgehoben, verstanden und dahin gehörend. Damit IDENTIFIZIERT man sich. Ob ich meiner anfänglichen Frage auf den Grund gekommen bin, weiss ich nicht. Eis weiss ich aber mit Sicherheit. Der Mensch braucht eine Identität. Er muss irgendwo hingehören mit allen Konsequenzen welche das mit sich bringt. Der Mensch ist ein Gesellschaft Wesen und kann nicht alleine leben. Ist das nur meine Meinung?

EPILOG?

Muss das sein? Sieht so aus. Ich dachte auch dass das Thema ausgeschöpft wäre. Aber als ich heute Morgen einen Artikel in «20 Minuten» Schweiz gelesen habe, verstand ich, dass dieses Thema droht einen sehr falschen Weg zu nehmen. Das haben auch die viele Kommentare, die darauf folgten bis die Möglichkeit geschlossen wurde, gezeigt.

Welches war das Thema? Sorge um den Nachwuchs= die 3.Generation ausgewanderten Kosovo Albanern, welche ihre « Muttersprache» nicht beherrschten und sogar auch nicht als Albaner genannt werden wollten.

Ja. Vor 40 Jahren schrieb ich ein Text für ein Lied… in einer anderen Sprache. Welcher Sprache? Gerade das spielt hier keine Rolle. Warum? Weil es sich hier um ein Thema handelt, welches alle Völker betrifft und alle Menschen, die sich SELBST entscheiden auszuwandern. Wie ist es aber mit denjenigen, die flüchten müssten in ein anderes Land und dort geblieben sind? Das BLEIBEN nach so vielen Jahren, das haben sie auch SELBST entschieden. Also, gibt es da keine Ausnahme.

Diese Menschen, ob sie es wollten oder nicht, sind ENTWURZELT. Wissen aber sehr wohl woher sie kommen und tragen die Kultur ihres Ursprunglandes in sich. Sie versuchen diese auch an ihre Kinder weiterzugeben. Ihre Kinder sind aber in einem anderen Land geboren und aufgewachsen. Haben, ob ihre Eltern es wollen oder nicht, eine andere Kultur angenommen. Ihre Muttersprache ist eine andere. Auch wenn sie zuhause mit ihren Eltern die Sprache der Eltern sprechen, sie betrachten sich als Teil der Gesellschaft, in welcher sie aufgewachsen sind. Umso mehr ihre Kinder, welche sogar aus nun möglicherweise gemischten Ehen kommen und die Staatsangehörigkeit des Landes besitzen, welches sie als die ihre Heimat betrachten.

«Heimat Heimat! Sammle Deine Kinder aus der Fremde!

Wenn Du das versäumst, verlierst Du sie!

Die Kinder Deiner Kinder verlierst,

und ihre Enkel, niemals siehst!»

So in etwa ist die Übersetzung dieses Liedes und ich glaube es trifft 100% zu.

Dass die «Heimat» versucht die 3.Generation zurück zu holen, ist ein gute Versuch. Auch die Art ist nicht schlecht. Aber nur dann, wenn es nicht mit verschiedenen psychologischen Tricks versucht wird. Das weckt nur gegenteilige Emotionen.  Und noch etwas. Auch dann hängt es wieder von einer Entscheidung jeden Einzelnen SELBST, und würde wieder eine ENTWURZELUNG und AUSWANDERUNG bedeuten. Und… täuschen wir uns nicht! Es ist etwas so persönliches, das wir nicht beeinflussen sollen und auch nicht können.

Dazu noch eine kurze Geschichte, die von Anfang an wahr ist…. Aber noch nicht zu Ende, wird nie sein:  

Wir sitzen in einer schönen Taverne nicht weit von Strand auf einer Insel im Mittelmeer. Über unseren Köpfen rascheln die Blätter uralter Platanen und bieten uns die angenehme Kühle die so willkommen ist bei der Mittagshitze des Hochsommers. Unsere Gastgeber freuen sich, dass uns ihre Wahl des Lokals gefällt. Wir kennen uns schon lange. Darüber sprechen wir auch. Mein Mann stammt von der Insel. Ich aber und unsere Gastgeber sind Einwanderer. Darüber reden wir. «Wie lange seid ihr schon hier?»  «25 Jahre.»  Wie seid Ihr auf diese Insel gekommen?» Das ist eine lange Geschichte. Zuerst sind wir in verschiedenen Städten entlang der Route unserer Auswanderung gewesen und dort gearbeitet. Auf Baustellen, auf den Feldern, überall halt dort, wo es Arbeit gab. In Winter war es sehr schwer. So sind wir von Norden des Landes, auch durch die Empfehlungen unserer Bekannten und auch Nachbarn aus unserem Heimatdorf, hierhergekommen.» «Ja, das stimmt. Die meisten von Euch kommen aus der gleichen Gegend und Ihr alle kennt Euch daher sehr gut.» «Ich freue mich für sie. Ich weiss, wie schwer es ist in einem fremden Land zu sein, ohne die Sprache und die Menschen um sich zu kennen. Zumindest, hatten sie nicht mit dieser Schwierigkeit zu kämpfen. Und, wie ging es dann weiter?» Weiter? Wir sind hiergeblieben. Arbeit gibt es genug, wir kennen alle Menschen und sie kennen uns. Unsere Kinder sind hier geboren und aufgewachsen. Wir haben die Staatsangehörigkeit bekommen, haben gleiche Rechte, wählen wir. Unser Sohn ist nach dem Studium ins Militär und nach dem er fertig war, suchte er Arbeit. Unsere Tochter auch. Gerade letztes Jahr beendete sie ihr Studium…»

Und da ist der Punkt. Ihr Sohn, ein IT Spezialist mit Diplom auch Nachdiplom, fand keine Arbeit in dem Land, wo seine eingewanderte Eltern sich niedergelassen haben. Einen guten Job fand er in London, wo er jetzt schon 2 Jahre lebt. Dieses Jahr ist auch seine Schwester dahingezogen, da sie einen guten Job in einer Universität bekommen hatte, da sie ein Diplom Sprach Philologie besitzt.

«Und jetzt? Bleiben sie dort?» «Keine Ahnung. Es gefällt ihnen dort. Sie sind zufrieden. Im Moment wollen sie nicht zurück. Was sollen sie hier?» «Kommen sie euch nicht besuchen in den Ferien?» « Doch für ein paar Tage. Die Tochter ist wieder zurück, hatte noch nicht so viele Tage Urlaub zugut. Der Sohn ist in unser Heimatdorf, wo wir ein Haus besitzen und macht Ferien dort.»

Ungewöhnlich? Wohl nicht. Nicht jeder geht natürlich Arbeit suchen in einem anderen Land. Aber in den heutigen bewegten Zeiten passiert es immer öfter. Die Jungen Menschen sind flexibler geworden. Auch, weil sie von der Schule her mehrere Sprachen lernen und ihre Welt beschränkt sich nicht nur durch die Grenzen des Ortes, in welchem sie aufgewachsen sind.

Welches Volkes Kinder sie zum Schluss werden? Das werden sie irgendwann SELBST entscheiden. Und ihre Kinder? Die auch!!!