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Ich versuche mir vorzustellen

Geschrieben von Blanca Maria Kallivroussis. Veröffentlicht in Gedankenfalle.

Ich versuche mir vorzustellen, wie das wird:

Wen Putin den Krieg gegen die Ukraine gewinnt und an der Polnischen, Slowakischen, Rumänischen Grenze, sich Russische Aggressoren mit den Grenzposten der entsprechenden Länder gegenüberstehen und einander in die Augen sehen.

Wen sich Poroschenko, der Auserwählte Putins auf den Stuhl des »Präsidenten von Ukraine» setzt. Jetzt wartet er geduldig, bis dieser Posten frei wird. Dass dies nur über unzählige Leichen, darunter auch der seiner Widersacher, möglich wird, stört ihn offensichtlich nicht.

Wen dieser Mensch ein Land regieren wird, welches er verraten hat, sich mit dem Feind zusammengetan hat, in einem Nachbar Land wartet und zusieht, wie nacheinander eine Stadt nach der anderen zerstört wird, dass «angeblich» sein Land ist, ein Hafen nach dem anderen verliert, sein Volk vernichtet wird und seine Symbole mit den Füssen seiner Freunde getreten werden.

Ich stelle mir vor, wie das wird, wenn dieser Mensch einen Eid ablegt auf diese Fahne, welche ist jetzt schon getränkt mit  dem Blut, unzähliger Bürger dieses Landes und voll Spuren von einem ungleichen Kampf.

Ich stelle mir vor, wie dieser Mensch mit Händedruck begrüsst wird von allen anderen namhaften Politikern Europas und der übrigen Welt, als ob nichts geschehen wäre.

Ich kann mir es nicht vorstellen, weil ich es nicht begreife.

Es ist unvorstellbar!!!!!

 

 

 

Der Krieg fängt am Mittwoch an.

Geschrieben von Blanca Maria Kallivroussis. Veröffentlicht in Gedankenfalle.

Der Krieg fängt am Mittwoch an.

Wirklich? Ist er nicht schon längst da?

Die Finanzmärkte sind bereits auf rot und das immer wieder, sobald die «Grossen» miteinander reden.

Der Krieg kostet Geld und das mächtig. Alle beteiligten wissen das, aber im Moment stellen sie sich dazu blind.

Russland ist flächenmässig das grösste Land und dennoch sucht es immer noch danach sich zu vergrössern. Als ob es von der nicht zu entfernten Geschichte nichts gelernt hatte. Je grösser ein Staat oder Vereinigung wird, desto schwieriger ist seine Verwaltung. Da nutzt irgendwann nicht das grösste Militär und auch nicht die brutalste Diktatur.

Auch nützt es nichts, wenn unsere Verbündete in der Übersee die Zähne fletschen. Diese sind von dem eigentlichen Geschehen zu weit und dazu Kriegsmüde von unsinnigen Kriegen, die sie bis jetzt geführt hatten. Deshalb werden sie Europa nicht so schnell zu Hilfe eilen können und auch nicht wollen.

Europa wird warten müssen, bis auch dieser östlicher «Grosse Bruder» sich von seiner Gier nach Macht und Grösse verschluckt und sich selbst auffrisst.

Bis dahin sollten sich aber die viele Staaten Europas überlegen, wie sie miteinander in Eintracht weiter leben können, ohne das der eine den anderen versucht zu unterdrucken oder bevormunden.

Es wird Zeit, dass die Menschheit erwachsen wird!

Der Krieg fängt an Mittwoch an. Nachtrag.

Auch da hat man nicht aus der Geschichte gelernt. Als der Hitler die Übergabe der Sudeten an das Nazi Deutschland von den Verbündeten der Tschechischen Republik verlangte, nötigten diese die tschechische Regierung, es abzutreten. Ja, damals sogar ohne Blutvergiessen. Dass Die Nazi nachher das ganze Land okkupierten, das auch verständlicherweise ohne Blutvergiessen, da es praktisch wehrlos blieb, war die Folge. Die Fortsetzung des Dramas scheinen die «Grossen Verhandler» nicht mehr zu kennen. Alles wiederholt sich nur umgekehrt. 

Das ganze Gebiet der Ukraine von der russischen Grenze bis zum Fluss Dniper, soll plötzlich an Russland abgetreten werden. Es leben so viele Russen dort… An was erinnert das? Ähnliches geschieht dann mit den Baltischen Staaten. Und was geschieht mit Polen? Ja, das kann man noch diskutieren.

Alles «Telefonieren», «Besuchen» und «Diskutieren», alles nur Schein, leider.

Schon wieder ein Land geteilt in zwei. Und damit kein Zweifel besteht, dass es dem so ist, fragt nur, warum alle Botschaften, die angewiesen waren abzuziehen, bloss nach Lwiw gezügelt sind?

Schon wieder haben die «Verbündeten ihre schwächeren Mitglieder verraten, verkauft. Wenn nur diese Scheinheiligkeit des quasi Bemühen nicht da wäre!

Jetzt ist es eine Tatsache.

Und? Was hat sich geändert? Man überlegt, was da zu tun wäre. Hätte man es nicht lieber vorher getan? Glaubt jemand, dass es nicht der Fall war?

Also, alles war vorher schon abgemacht. Diskussionen haben beide Seiten genug gemacht, die Welt neu verteilt und neue Grenzen gezogen. Wieder in Abwesenheit derer, welche es betraf, mochten sie schreien, wie sie wollten.

Die Kasse muss stimmen!

Wir brauchen Energie um Autos und Waffen zu bauen. Die verkaufen wir an andere weit von unserem Land, dort können sie Krieg führen. Wenn sie dann Geld brauchen, wir leihen es ihnen und bekommen dafür gute Zinsen und ihre Bodenschätze.

Das ist eine gute Einstellung, vor allem, wenn Deutschland bedenkt, was für Erfahrungen es gemacht hatte mit 2 Weltkriegen. Nur, für diese Kriese, ist es keineswegs unschuldig, somit im grössten Masse verantwortlich.

Was die anderen Länder, ob sie Mitglieder EU sind oder Souveräne Staaten sind, tun werden, müssen sie sehr gut abwägen.

Eigentlich droht ihnen allen der Zwang, sich für eine Knechtschaft bei der einer oder anderen Seite zu entscheiden.

Man hat zu wählen zwischen Amerika oder Russland. Und was ist mit China? Vorläufig noch weit. Kommt aber irgendwann in nächster Zukunft.

Warum das alles? Weil wir eher an unseren Gewinn und Bequemlichkeit denken, als die richtigen Massnahmen zu ergreifen. Und diese bedeuten sicher nicht Krieg! Denken sie an Gandhi! Wäre das nicht ein Weg? Tut aber Weh! Man müsste auf so vieles verzichten! Was wählen wir?????

Putin hat alle betrogen.

Vor allem aber sein eigenes Volk.

Putin hat auch die «Unabhängigkeitskämpfer» von Donezk und Lugansk betrogen.

Mehr als 100 000 evakuierten Angehörigen von Ihnen, vorwiegend Frauen, Kinder und alte Menschen, wurden tief nach Russland an verschiedene Orte verschoben und stellen von jetzt an die Geiseln von Putin dar.

Es geht jetzt längst nicht mehr um «Befreiung und Unabhängigkeit « dieser Gebiete, vielmehr sollen sie dem Russischem Staat einverleibt.

Falls die so freiheitsliebende Unabhängigkeit Kämpfer dieser Regionen was anderes im Sinne haben sollten, werden ihre Lieben Familienangehörigen so lange an Rückkehr gehindert, Bis sie einlenken.

Und die Anderen? Für die gilt dieser Spruch, woher er auch immer kommt: "Es war Krieg und niemand ging hin..."

 

Letzte Tage von Pompei.

Geschrieben von Blanca Maria Kallivroussis. Veröffentlicht in Gedankenfalle.

Letzte Tage von Pompei

Das war der Titel von einem Buch, welches ich gelesen, und nie mehr vergessen habe. Irgendwie hängt diese Atmosphäre in der Luft überall heute. Die Menschen spüren es, aber versuchen darüber hinwegzukommen. Das Leben scheint ihnen zu entgleiten. Es entzieht sich ihrer Kontrolle. Nichts ist vorhersehbar. So sehr wünschen sich alle ihr altes Leben zurück!

Wird ihr Wunsch erfüllt? Es ist nicht nur das Problem der Pandemie. Die Umwelt scheint um uns der Zerstörung geweiht. Wir bauen auf, versuchen es zu erhalten, aber schon durch unser Eingreifen selbst, programmieren wir die Zerstörung. Das wird immer mehr sichtbar. Ein Umdenken ist wohl notwendig? Ob es hilft die Katastrophe abzuwenden? Oder ist bereits zu spät?

Ein paar Tage später, die Bestätigung. Feuer! Grosses Feuer! Viele Feuer! Überall Feuer! Die Menschen wehren sich, versuchen es zumindest! Sie müssen fliehen, alles zurücklassend. Alles, was sie sich in Jahrelanger Zeit der Entbehrungen und Bemühen aufgebaut hatten. Alles ist weg. Hier durch Feuer, dort durch Wasser oder Sturm. Was wird? Das Ende ist nicht abzusehen! In der Verzweiflung sucht man den Schuldigen. Die Regierungen versprechen Milderung, Hilfen. Die Menschen wissen aber, dass sobald die schlimmste Katastrophe durchgestanden ist, niemand denkt an die Geschädigten. Alles ist vergessen, man macht weiter dort, wo man vor der Katastrophe aufgehört hatte.

Alle wollen ihr altes Leben wieder zurück. Nur die wenigsten bekommen es aber. Und es werden immer wenigere. Und die anderen? Was machen sie? Werden auch sie danach streben irgendwie, egal wie, in den alten Trott wieder zu kommen, koste es was es will? Was kostet es? Ein neues Unheil? Neue Katastrophen? Wer macht sich Gedanken darüber, dass von nun an nichts, aber wirklich nichts so wie vorher wird?!

Was passiert dann? Werden die Menschen Aufstände organisieren? Gegen wen? Gegen die Natur, die sie selbst zerstört haben? Gegen Regierungen, welche sich ohnmächtig bemüht haben «Irgendetwas» zu machen ohne eine Ahnung zu haben wie gross und woher kommend ist die Katastrophe, welche die Menschheit obwohl gewarnt, von dieser so plötzlich überfallen wurde?

Pompei ist heute eine Archäologische Stätte. Mühsam musste man sie unter Tonnen Asche ausgraben um zu erfahren wer Die Menschen waren die dort gelebt haben, wie sie gelebt haben und was ihnen passiert war. Wartet auf uns ein ähnliches Schicksal?  Haben wir nicht noch eine Möglichkeit diesem Schicksal zu entgehen? Wissen wir nicht. Aber ist es vielleicht noch Zeit etwas in unserem Leben zu ändern und es dadurch vor allem erst möglich zu machen und dann auch lebenswerter, der Umwelt und der Menschheit zum Vorteil?

Einer alleine schafft es nicht und auch noch weniger, wenn er es versucht auf die Kosten der Anderen!! Nur alle zusammen und zu gleichen Teil, erreichen wir Etwas und das sicher nicht gleich. Es braucht Überzeugung, Geduld und Zeit. Haben wir die? Es gibt keine Abkürzung, kein Ausweg! Alle anderen bequemeren Wege führen nach Pompei. Welchen Weg wählen wir?

Ökologisch, Nachhaltig.

Grossartig! Zuerst haben wir also Wörter erfunden.  Was sich jedoch dahinter versteckt, liegt der Bedeutung dieser Wörter fern. Die allmächtige Industrie hat sich dieser bemächtigt und nutzt sie für ihre Zwecke.. den hemmungslosen Gewinn.

Selbstverständlich kann nicht jeder allein die Ökologie oder Nachhaltigkeit erfinden. Diese ist aber nicht überall und im gleichen Masse anwendbar. Das sollte doch jeder wissen. Es hilft nichts. Jeder Ort muss sich wieder zurück erinnern, wie es den früher war, als man noch nicht die Errungenschaften der Industrie hatte. Wie hat man mit dem Wasser gewirtschaftet, wie mit der Energie. Was für Nahrungsmittel konnte man am Ort anbauen und das mit Erfolg! Wie und wo hatte man Häuser gebaut und warum! Sind die gleiche Bedienungen auch heute vorhanden? Wenn nicht, wie soll man Heute vorgehen? An und für sich haben wir heute bessere Möglichkeiten Lösungen für unsere Vorhaben zu finden. Zu einem, können wir uns der Erfahrung unserer Vorfahren bedienen, und zu anderem, haben wir grosse Möglichkeiten der hochentwickelten Forschung. Diese wird aber leider sehr oft missbraucht zum Zwecke des zügellosen Gewinns. Und das ist etwas, was eben einer «Abkürzung» gleich wäre und uns wieder sicher vor eine vorprogrammierte Katastrophe brächte. Dann hätten sicher mancher behauptet: «Das alles nützt sowieso nichts, machen wir lieber so wie vorher. Ist bequemer!» Aber, es ist ja gar nicht sicher, dass wir noch diese Wahl haben. UND, WEG RENNEN HILFT NICHT. DIE ERDE IST RUND!!!!