Für Kinder

Flughafengeschichte fortsetzung: Fiorella fliegt in die Wüste

Geschrieben von Blanca Maria Kallivroussis.

Flughafengeschichte Fortsetzung:

Fiorella fliegt in die Wüste.

Nach einer Weile wachte Fiorella wieder auf. Sie saß immer noch auf dem Rücken ihres fliegenden Pferdes „Neugierde“ eingekuschelt in seiner Mähne. Jetzt fror sie nicht mehr. Sie schaute nach unten. Zwischen den Wolken sah sie das blaue Wasser des Meeres. Eisberge sah sie keine mehr. Sie wunderte sich. Sie zupfte Neugierde an der Mähne und als es zeigte dass sie verstanden wurde, fragte sie: „Wohin fliegen wir jetzt? Was zeigst Du mir jetzt?“

Neugierde wieherte fröhlich und antwortete: „Hast Du nicht kalt gehabt am Nordpol?“ „Oh, doch, vor allem als ich in das eiskalte Wasser gefallen bin!“ „Deine schuld!“ Sagte Neugierde streng. „Ja schon, aber sag jetzt wohin fliegen wir jetzt?“ Fiorella schämte sich, weil Neugierde Recht hatte. Durch ihren Ungehorsam hätte sie sich in große Gefahr gebracht und dabei hatte sie doch versprochen alle Anweisungen Neugierdes zu befolgen. Na ja, zum Glück ist alles gut gegangen und sie hat sogar zwei gute Freunde gewonnen. Nur an das wollte sie sich erinnern, alles andere wollte sie vergessen und sowieso nicht mehr darüber reden. Auch Neugierde fühlte so, deshalb fing er an zu erzählen.

„Diesmal fliegen wir nach Süden.“ „ Nach Süden was ist das?“ „Das ist die Richtung unserer Reise, dort, wohin wir fliegen wollen. Bei Euch gibt es nur „Nach vorne, nach hinten, rechts und links. In dieser riesengroßen Welt gibt es noch diese Richtungen Süden, Norden, Westen und Osten.“ „ Und wie findet man diese Richtungen?“ „ Früher fand man diese nach den Sternen und dem Mond und Sonne, so finde ich sie auch. Bei den Menschen gibt es auch verschiedene Geräte, die sie selbst herausgefunden haben und konstruiert. Diese Instrumente heißen Kompass und Sextant und heute haben sie noch mehrere ausgeklügelte Methoden damit sie sich in ihrer großen Welt nicht verlieren, wie zum Beispiel durch Satelliten Signale und was weiß ich noch was, sogar unter Wasser finden sie sich mit ihren Geräten zu Recht.“ Brummelte Neugierde vor sich hin.

„Das alles brauchen wir aber nicht“ wieherte vor Freude Neugierde und hüpfte ein wenig. „Langsam!“ Rief Fiorella erschrocken aus „Du wirfst mich noch ab! Ich habe das kalte Wasser noch nicht vergessen!“ „“Tschuldigung, aber ich passe schon auf und außerdem ist das Wasser unter uns gar nicht mehr so kalt, wir nähern uns Afrika und dort ist recht heiß. Du wirst schon sehen, ich möchte Dir aber die Wüste zeigen.  Das ist eine andere Art von Meer, ein Meervoll Sand anstatt Wasser. Wasser hingegen ist dort sehr rar. Das gibt es dort nur in sogenannten Oasen. Das sind Plätze, wo es ein wenig Wasser gibt und deshalb sind um diese Wasserquellen Bäume gewachsen. Diese Stellen sind sehr kostbar für Menschen und Tiere die in dieser Gegend leben.

Fiorella schaute neugierig nach unten. Wirklich! Nun sah sie unter ihnen nur eine Ebene, die sich bis zum Horizont erstreckte und dort praktisch mit dem Himmel verschmolz. Die Wüste unter ihnen leuchtete in allen Varianten der Farbe Gelb, von der hellsten, bis zu der dunkelsten. Das erfuhr Fiorella natürlich von der Neugierde, sie kannte bis vor kurzem von sich Zuhause nur die Farbe Grün. In der Schule haben ihr die Kinder schon einige Farben gezeigt, schon bei Blumen sammeln und auch im Unterricht auf der Karte, aber so viel Gelb als Sand, das konnte Fiorella gar nicht glauben.

„Uf“ Sagte Neugierde „jetzt bin ich etwas müde, machen wir hier Halt. Wollen wir uns hier ein bisschen umsehen.“ Fiorella hatte nichts dagegen sowieso wollte sie auch sehen, wie es da unten aussah. Sie stieg von Neugierde ab und sah auf sich. Und siehe da, ihre Pelz Kleidung war verschwunden. Sie trug grüne Leder Sandalen und einen weissen Gewand, welches ihr von Kopf bis zu den Füssen reichte. In der Teile war es mit einer Schnur umgebunden. Sie hatte auf einmal heiss, sie streifte die Kapuze vom Kopf. Jetzt spürte sie aber die starke Sonne noch viel stärker darauf zu brennen. Schnell bedeckte sie wieder ihren Kopf. Sie drehte sich zu Neugierde um und wollte gerade sagen, dass es ihr in diesem Land nicht so besonders gefiel, als sie sah, dass Neugierde verschwunden war. Stattdessen hörte sie das trampeln von mehreren Pferden. Sie sah aber nichts. Die Sonne blendete sie.  Plötzlich hörte sie ein schreckliches Geschrei und dann stiess sie etwas um. Sie fiel in den heissen Sand. Sie wollte Neugierde um Hilfe rufen. Von Schrecken kam aus ihrer Kehle kein Laut. Etwas schleifte sie an den Kleider davon. Fiorella hatte grosse Angst und spürte eine grosse Sehnsucht wieder daheim zu sein. Der Lärm um sie wurde aber immer grösser. Die viele Pferde kamen in unmittelbare Nähe, das Tier, welches sie vorher davon schleifte liess sie los und schrie fürchterlich über ihrem Kopf. Fiorella roch seinen stinkigen Atem.  Dann hörte sie ein leises „Paff“ und plötzlich war alles still. Etwas plumpste schwer neben sie in den Sand. Sie versuchte aufzustehen, aber  das Tier lag auf ihrem Gewand und behinderte sie daran. Sie hörte leichte Schritte neben sich und sah kleine Hände, die an ihrem Gewand zogen, bis sie befreit wurde.  Fiorellas Augen tränten von der grellen Sonne und zwischen den tränen sah Sie einen kleinen Jungen, der ähnlich gekleidet war wie sie. Er half ihr aufzustehen. „Danke!“ Flüsterte Fiorella. „Hm, ist schon gut.“ Brummte der Junge verlegen zur Antwort. „Wer bist Du überhaupt und was hast Du in unserem Land zu suchen?“ Fragte er sie misstrauisch. „Ich komme von Baumkönigreich, das ist ganz weit von hier und bin eine Prinzessin auf Erkundungsreise. Ich wollte mir die Welt anschauen. Ist das böse?“ Fragte Fiorella verunsichert durch die strenge der Stimme des Jungen. Dieser sah die Angst des Mädchens und schämte sich. Er wusste, dass er sich auf dieser Weise nicht gerade Gastfreundlich benahm und antwortete etwas milder: „Nee, aber gefährlich schon, gerade wurdest Du durch eine Wildkatze überfallen und wenn wir nicht gekommen wären, hätte sie Dich zerrissen!“ „Wir?“ Fragte Fiorella überrascht und drehte sich um. Sie sah eine gruppe Reiter da stehen, die das ganze aufmerksam beobachtet hatten. Der ältere von ihnen gab dem Jungen ein Zeichen und zeigte vor sich. „Kemal! Hilf dem Mädchen auf Dein Pferd und kommt mit.“    Kemal nickte nur und führte Fiorella zu seinem Pferd und half ihr in den Sattel. Dann schwang er sich hinter ihr auf das Pferd und nahm die Zügel in die Hände. Fiorella wunderte sich, der Ritt auf diesem Pferd war ein ganz anderer, als der auf Neugierde. Sie fragte sich, wo dieser geblieben war.

Ihr Ritt dauerte eine Weile. Fiorella sah um sich nur Sand. Hie und da gab es kleine Hügel, aber auch diese bestanden aus dem gleichen Sand, alles hatte die gleiche Farbe bis auf die Schatten welche die Reiter von sich gaben und die ihnen getreu folgten. Die Sonne brannte erbarmungslos auf ihre Köpfe und Fiorella verstand jetzt, warum ihr Gewand die Kapuze besaß. Fiorella wunderte sich wohin sie so zielstrebig ritten und wie sie ihren Weg fanden. Inmitten von dem Sandmeer gab es keine Wege auch keine Spuren, denn auch die, welche sie selbst hinterließen, zerfielen nach kürzester Zeit, als ob sie eine unsichtbare Hand hinter ihnen löschen würde. Sie fragte Kemal, wie es eigentlich am Tag, da, wo es keine Sterne am Himmel gibt mit dem Wegfinden funktioniert. Kemal zeigte auf die Sonne und auf die Schatten die sie auf den Sand neben ihnen warfen. „Das sind unsere Wegweiser am Tag. So finden wir den Weg Nachhause, in unser Dorf, bald sind wir da, Du wirst sehen.“  Fiorella war froh, denn auf dem Pferd hatte ihr langsam alles wehgetan. Und tatsächlich! Plötzlich tauchte vor ihnen eine kleine Oase auf. Ringsherum standen mehrere  große  Zelte und dazwischen spielten kleine Kinder unter den behütenden Blicken von ein paar verhüllten Frauen, welche jede von ihnen gleichzeitig irgendeiner Beschäftigung nachging. Eine hatte zwischen zwei Steinen Korn gemahlen, andere war mit Nähen beschäftigt, andere wiederum flocht einem kleinem sich sträubendem Mädchen die Haare in Zöpfe. Als sie aber die Reiter bemerkten, hielten sie in ihren Beschäftigungen inne und rannten ihnen entgegen. Die Männer warfen die getötete Wildkatze vom Pferd in den Sand und erzählten von Kemals Heldentat. Kemal, sichtlich stolz, half Fiorella vom Pferd. Wie sie den Boden berührte, sank sie zu Boden. Kemal lachte. „Du bist wohl nicht gewohnt zu reiten!“ „Oh, doch, aber nicht auf diesem Pferd!“ Wehrte sich Fiorella. Kemal wollte sich schon beleidigen und sagte: „Mein Pferd ist der beste!“ „Ist er auch, aber ich bin gewöhnt eben nur mein Pferd zu reiten, deshalb.“ Besänftigte ihn Fiorella. Sie hatte keine Zeit für andere Diskussionen, denn ein paar Mädchen zogen sie mit sich in ein von den umstehenden Zelten. Sie nahmen ihr das Gewand ab und gaben ihr einen kühlen Tee zu trinken. Dann setzten sich alle auf schön bestickte große Kissen und Fiorella erzählte ihnen von ihren Abenteuern. Aber auch sie wollte vieles wissen von den Mädchen, die ihr bereitwillig von ihrem Leben in der Wüste erzählten. Dann kam eine ältere Frau in das Zelt und brachte ihnen Essen. Erst dann merkte Fiorella, was für ein Hunger sie hatte. Auf einer großen Schüssel gab es Reis mit Fleisch das wunderbar duftete darunter gab es ein großes Fladenbrot. Jeder zupfte ein Stück von dem Fladen ab, wickelte etwas von dem Reis mit Fleisch hinein und schob sich es in den Mund. Fiorella tat es ihnen nach und das schmeckte! Zum Dessert gab es eine Frucht, die sie Datteln nannten. Als alle satt wurden, lehnten sie sich in die Kissen zurück und die Großmutter erzählte ihnen eine Geschichte:

Vom gierigen Kalif.

Ein mall lebte in der Wüstenwelt ein Kalif namens Zubidubi. Der wollte alles für sich haben. Nichts wollte er für die anderen lassen, er nahm ihnen alles weg. Als ihm also alles auf dieser Welt gehörte, war er immer noch nicht zufrieden. Er schaute sich um, was er noch hätte haben können und nicht hatte. Nichts mehr war da. Da wurde er traurig und legte sich auf den Boden und wollte zwängen und um sich stampfen. Und siehe da, da sah er den Himmel, die Sterne und den Mond, hm, und am Tag auch die Sonne. „Alles das will ich auch haben!“ Schrie er. Er Holte einen großen Krug und sammelte alles auf.

Sofort wurde um ihn dunkel. „Macht nichts, dachte sich der gierige Kalif. Er hatte ja unzählige Kerzen und Lampen, die er von seinen Sklaven anzünden ließ, den Krug mit den eingefangenen Himmelskörper in seinen Armen, saß er auf seinen Seidenkissen und sann nach, was er noch haben könnte.  So gut, so recht. So lange er in seinen Kissen sitzen blieb, war für ihn die Welt noch in Ordnung. Bis auf die Kälte, er bekam kalt. Ja, klar, die Sonne schien nicht mehr, die war in seinem Krug eingesperrt. Er ließ viele Offen anheizen damit er warm bekam. Die zitternden Sklaven wollten sich auch an diesen Offen wärmen, er jagte sie aber davon.  Da kamen sie nicht mehr, sie waren draußen zu Statuen gefroren. Der Kalif bekam Hunger und läutete nach den Dienern. Es kam aber niemand. Auch die Offen drohten auszulöschen. Er läutete, er schrie nach ihnen, aber es kam niemand. Nach einer Weile fing er an zu bibbern so sehr, dass er es nicht mehr aushielt. Sehr wohl wusste er warum das alles so passierte. Er wollte aber nicht nachgeben. Er dachte: „Die Himmelskörper gehören mir  und ich alleine halte sie in den Händen, niemand sonst.  Zubidubi bibberte eine Weile so stark, dass ihm der Krug mit den Himmelskörper darin aus den Händen fiel. Er merkte nicht mehr, was für einen Lärm es machte. Auch er ist eine Eisstatue geworden. Alles war gefroren, das ganze Land, die ganze Welt, bis auf…

Es gab da tief in den Kellern des Kalif Palastes zwei kleine Kinder, Zwillinge. Ein Mädchen namens Malik und ein Junge namens Salik. Ihre Mutter arbeitete dort in der Wäscherei und einmal ist sie hinausgegangen Wäsche aufzuhängen und befahl ihnen schön brav dort unten zu bleiben. Das befolgten auch die zwei. Ihre Mutter kam aber nicht zurück, Sie war auch zu einer Eisstatue gefroren. Die Kinder merkten nichts von der Kälte da unten, denn große Kessel mit heißem Wasser für die Palastwäsche brodelten umher.  Auch dunkel war es in dem Keller nicht, denn große Fackeln hingen an den Wänden umher. Die Kinder bekamen aber Hunger und sorgten sich um ihre Mutter. Nach großem Zögern entschieden sie sich doch ihre Mutter trotz des Verbotes zu suchen. Sie nahmen eine Fackel jeder mit sich und begaben sich auf die Suche. Unterwegs wunderten sie sich, dass es überall dunkel war und sie bekamen schrecklich kalt. So rannten sie die Treppen hoch, damit sie sich aufwärmen konnten. Sie rannten die reich verzierten Korridore entlang, bis sie in den Saal von Zubidubi kamen. Den fanden sie erstarrt zu  Statue sitzend auf seinen seidenen Kissen. Vor ihm lag der Krug. Es glänzte wunderschön. Salik griff nach ihm. „Nein!“ Schrie ihm Malik an „das dürfen wir nicht!“ und versuchte es Salik aus den Händen zu ziehen. Salik gab aber nicht nach. Er zog auch daran. Er wollte unbedingt wissen, was in dem Krug war und so griff er beim Ziehen nach dem Deckel von dem Krug. Dieses öffnete sich… und siehe da! Da flogen die Himmelskörper eins nach dem anderen heraus unter den verwunderten Blicken der beiden Kinder. Es wurde überall schön hell und warm. Die Himmelskörper platzierten sich schön ordentlich wieder dort, wo sie vorher waren und auch sein sollten.

Die Kinder bekamen aber Angst und liefen davon. Draußen fanden sie ihre Mutter, die wieder wie auch alle die anderen Diener und Höflinge aufgetaut waren und sich voll Freude an der Sonne wärmten. Nein, sie wollten nicht mehr in den Palast zu dem gierigen Kalif gehen. Sie alle kehrten zurück in ihre Dörfer und ließen den gierigen Kalif alleine. Dieser saß auf seinen seidenen Kissen und schrie nach ihnen. Es kam aber niemand. Er war ganz alleine mit seinen Schätzen geblieben. Zuerst sagte er sich: „Besser so, so habe ich alles nur für mich.“ Aber oh je! Bald füllte er sich so einsam, dass er es überhaupt nicht mehr aushielt. Keine Schätze der Welt erfreuten ihn mehr. Er wollte Menschen um sich sehen. Er weinte und stöhnte, er bettelte und schimpfte, es half aber alles nicht. So schlich er sich aus dem Palast und ging selbst auf die Suche nach den Menschen, die er so schamlos bestohlen hatte.

Er lief und lief über die Berge und Täler, durchquerte Flüsse, bis er endlich zu ihren Dörfern kam. Seine schöne und teure Kleider waren schmutzig geworden und zerrissen. Niemand hätte geglaubt dass dieser armselige Mann der reiche und gierige Kalif war. Er näherte sich den Menschen und sprach sie an. Sie erkannten ihn aber sofort und scheuten vor ihm weg.  Zubidubi bekam Angst, dass sie vor ihm weg laufen würden und er wieder alleine bleiben würde. So rief er umher, bat um Verzeihung und versprach nie mehr gierig zu sein und sich immer alles teilen, damit niemand mehr hungerte und Not leiden musste. In den Palast kehrte er nicht mehr zurück, er blieb bei den Menschen im Dorf und bald wusste niemand, dass er der gierige Kalif war. Er ist irgendwo unter uns, schaut Euch herum, vielleicht trifft ihr ihn irgendwo….

„DAS WAR EINE SCHÖNE Geschichte“ dachte sich noch Fiorella kurz bevor sie zusammen mit den anderen Kindern einschlief. Kurz darauf zupfte und schupfte sie etwas um sie zu wecken. Fiorella wehrte sich, aber das Zupfen hörte nicht auf. Sie öffnete die Augen. Der Neugierde stand vor ihr. „Wo warst Du die ganze Zeit?“ fuhr sie ihn an. „Ich war zu müde von dem langen Flug und musste mich erholen.“ Entschuldigte sich Neugierde. „Ja und mich hat beinahe eine Wildkatze gefressen!“ Beschwerte sich Fiorella. „Und jetzt lass mich schlaffen!“ Wehrte sie ab. „Nein, Fiorella, wir müssen weiter, bestand Neugierde auf seiner Entscheidung. „Es ist aber so angenehm hier bei den Kindern und ich möchte mich verabschieden und will sie nicht wecken.“ Versuchte Fiorella Zeit zu gewinnen. Neugierde ließ sich aber nicht überlisten. „Das kannst Du auch so machen, die Kinder merken es im Traum, dass Du Dich von ihnen verabschiedest, versuch es!“ Fiorella wurde inzwischen richtig wach und willigte ein. Sie streichelte die schlafenden Kinder einzeln und verabschiedete sich von ihnen.  Die auch schlafende Großmutter küsste sie liebevoll auf die Stirn, holte aus ihrem kleinen Rucksack eine Eichel, gab sie Neugierde und saß auf. Und schon flogen sie weiter in die weite Menschen Welt, neuen Abenteuern entgegen.