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Filodoxies Griechisch - Hochgesteckte Vorhaben- Deutsch

Geschrieben von Blanca Maria Kallivroussis.

Kathontusan i psyches sto puthena brosta sto Theo ke perimenane na tus epitrepsi na katevun sti Gi gia na xanazisun san anthropi.

Tis eperne  o Theos lipon mia mia ke tis rotuse giati thelun na pane na xanazisun san anthropi.

 Erchete i proti ke legi:

Stin proigumeni zoi echo apoktisi megali pira ke thelo na to ekmetalevto. Tha kano megala erga. Tha chtiso Naus, Polis, Frachtes ke Tichus, na me thimunte gia eones!

Legi o Theos:

Na pas na ta kanis ola avta. Ala prota na dis to melon  ton ergon su.

Anigi tin ikona tis Gis brosta stin psychi ke tis dichni ta orea erga pu tha eftiachne. Pernai astrapiea o chronos brosta tis ke vlepi na exafanizunte ta panta logo polemon, sismon, plimiron ke kakotechnion.

Stenochoriete i psychi ala ke pismoni. „An chalasun, tha pao xana ke tote tha ftiaxo akomi kalitera!“

Legi o Theos:

Bravo! Su axizi na ginis Anthropos. Omos, tha xanarthis ke tha xanapas poles, poles fores! Tha dis !

Erchete i sira alis psychis. Pali tin rotai o Theos :

Giati thelis esi na pas eki kato stin Gi ?

Apantai i psychi:

Ego thelo na kataktiso ton kosmo olo. Na kyverniso tus anthropus na ftasun se megales doxes.

Legi o Theos :

Ela na dis, pos tha teliosi i prospathia su.

Ke vlepi i fukariara psychi tin doxa tis na aneveni, na echi kataktisi pragmati olon ton kosmo. Ke eki, pu molis archise na cherete tin dynami  ke epitychia tis. Xafnika vlepi na archizi na gremizi ligo ligo to vasilio tis ke i fili ke voithi tis na archizun siga siga na kataferunte enantia tis, archika sta kryfa, kathos ekini archise na chani tin dynami tis os anthropos kataktitis. Telika na katastrefete ke na fonevete ite apo cheri filu tu ite apo ypokinumeno maniasmeno plithos. Ke na pu xanaaneveni sto puthena brosta sto Theo.

« Den ine dynaton ! » Fonaxe i psychi : « Kapio lathos prepi na egine ! Ego xero. Tha ta katafero,ke tha  ftiaxo ton kosmo olakero, tha dis ! »

Legi o Theos :

« Kala, pigene lipon. Tha erthis omos poles fores akomi edo! Min paraponiese tote, ego se proidopiisa. »

« Ke esi, giati thelis na pas pali stin Gi ? » Rotai o Theos tin triti psychi.

« Ach Thee mu ! Mechri tora monon ypefera, ponusa, mochthusa eki. Tora omos ida, oti eki kato yparchi ke i apolavsi. Thelo lipon na apolavso. Na min kano tipote. Na trogo, na pino, na min kano dulies, na vlepo, na akuo, na myrizo, na angizo, na thavmazo… na, monon avta ! »

Legi o Theos :

Kalla. Ela na dis ean tha ta apoktisis avta pu thelis.

Kani lipon tin psychi o Theos na di ton eavton tis san enan Vasilia, enan ergati, georgo, kalitechni, epistimona, enan astego zitiano. Oli avti apolamvanane kati ap ola avta pu epithimuse i psychi. Pote omos den borusane na ta apolavsun ola mazi o enas. To ide i psychi ke fovithike pos tha di o Theos, oti den ine dynaton avto pu epithimuse ke den tha tin afine na pai na dokimasi. Ke etsi : « vum » ke pidixe apo to anigma sto puthena stin Gi choris tin adia tu Theu.  Ekinos kalos pu itane, chamogelase monon ke ipe :

«  As ine. Na pai sto kalo. Avti i psychi den tha gyrisi toso grigora. Poles ine i apolavsis stin Gi, ke thelis poly, poly chrono na tis dokimasis oles ! »

« Ke esi, giati thelis na pas stin Gi ? »

Rotai o Theos tin televtea psychi pu choropiduse apo tin anypomonisia, pote pia tha erthi i sira tis.

« Ego, ego, » elege grigora « thelo na apoktiso tin gnosi eki. Oli tin gnosi ke sofia pu vriskete eki kato. Tha meletao ola ta vivlia, tha sizitao me olus tus sofus, tha dialogisto me ola ta enpsycha ke apsycha onta ke antikimena ke stichia tis fysis. Tha ta matho ola. » aparithmuse i psychi etimi ke ekini na fygi.

« Stooop ! »  Fonaxe tote o Theos. „Esi den tha pas puthena. Tha minis edo. »

« Ma giati ? Giati ego ochi ? » Klapsurize i psychi otan ide pos o Theos eklise me patago tin Pyli tu puthena.

« Ke ego ti tha kano meta ama ginis esi sofoteri apo emena !? Katse lipon edo ke skepsu kati alo na kanis eki.“

I psychi apogoitevtike, marathike ke apokrithike:

„Den thelo tipote.“

Tote tin lipithike o Theos ke ipe:

„Kati emine ke gia sena na pas na psaxis eki stin Gi.“

„Ti?“ Murmurise apogoitevmeni i psychi.

« Na pas na vris tin chara. »

« Chara ? Ke pu na tin psaxo ? »

« Tha dis. Ine pantu skorpismeni. Pantu eki konta pu esi itheles na vris tin sofia. Vres prota tin chara. Giati i sofia choris chara tha se kani dystychismeni  psychi mu. Ke ante tora ! Kali epitychia stin evtychia ! »

Ke anixe o Theos tin pyli tu puthena ke fysixe apala tin psychi na pai grigora stin Gi.

 

 

Filodoxia = Hochgesteckte  Vorhaben

Da sassen die Seelen in der Reihe am Tor des Nirgendswo und warteten vor dem Gott, dass er ihnen erlaubt zurück zu Erde zu gehen damit sie dort wieder als Menschen leben können.

So rief Gott eine nach der anderen zu sich und fragte, warum sie zurück auf die Erde leben gehen wollten.

Da kommt die erste und sagt:

In meinem vorherigen Leben habe ich grosse Erfahrung gesammelt und diese möchte ich jetzt nützen. Ich werde grosses schaffen. Ich baue Tempel, Städte von ungeahnter Grösse und Schönheit, riesige Staudämme, Riesige Schutzmauer und Häfen. Die ganze Welt werde ich verändern damit man sich meiner erinnert für Jahrhunderte.

Sagt der Gott:

Gehe nur und mach das, aber vorher sollst Du sehen, was mit Deinen Werken geschieht in den Jahrhunderten. Er erzeugt ein Bild vor der Seele und da sieht sie wie in Zeitraffel die Bilder ihrer grossartigeren Werke, wie sie bewundert werden anfangs und später dann dem Zerfall immer mehr übergeben durch Feuer, Überschwemmungen, Kriege, Erdbeben und schlampige Bauweise. Schliesslich sind es nur Ruinen.

Die Seele wird traurig, aber gleichzeitig trotzig. «Wenn alles kaputtgeht, dann komme ich wieder und baue ich es erneut auf und noch viel schöner.»

Sagt der Gott:

«Bravo! Du verdienst es wieder Mensch zu werden, aber, du wirst immer und immer wiederkommen. Wirst sehen!»

Die nächste Seele ist an der Reihe:

«Warum willst du auf die Erde wieder gehen?»

Antwortet die Seele:

Ich will die ganze Welt erobern. Ich werde gut und gnädig regieren. Ich werde die Menschheit zum grossem Ruhm und Wohlstand führen. Alle werden sich mein Erinnern und wissen wer ich war.

Sagt der Gott:

«Hm, komm und schau was aus deinem Vorhaben wird!»

Und nun sieht die arme Seele ihr Ruhm immer grösser zu werden, wie sie wirklich die ganze Welt erobert hatte. Sie erlangt grosse Macht und Erfolg, regiert weise und gütig. Da sieht sie aber, dass ihr Reich langsam bröckelt. Sie sieht, dass ihre Helfer und Freunde der Grund dafür sind. Der Neid und Habgier hat diese überwältigt und zum Schluss diese dazu trieb, gegen sie zu konspirieren und am Ende wird sie durch sie getötet, oder durch einen von ihnen organisierten Aufstand vernichtet. Und siehe da, sie steht wieder vor dem Gott als Seele.

«Das ist nicht möglich!» Schreit aufgebracht die Seele. «Irgendein Fehler ist geschehen! Ich weiss es sicher! Ich schaffe es bestimmt! Ich werde die ganze Welt erobern und verändern du wirst es sehen!»

Sagt der Gott:

«Gut, gut, dann gehe! Du wirst aber nochmals und nochmals kommen und wieder gehen. Beschwer dich dann nicht. Ich habe dich gewarnt!»

«Und warum willst du wieder zurück auf die Erde leben gehen als Mensch?» Fragt der Gott die dritte Seele.

«Ach! Mein Gott! Bis jetzt musste ich schuften, hatte ich schmerzen und habe mein ganzes früheres Leben gelitten dort. Hier oben aber, habe ich gesehen, dass es auf der Erde auch Vergnügen gibt  und Genuss. Also, bitte lass mich auch das erleben. Ich will nichts tun können, nur gutes Essen und Trinken geniessen, schöne Sachen sehen, anlangen, riechen, bewundern…na, einfach das, nur das.»

Sagt der Gott:

«Komm also und sieh, ob es möglich ist, dass du bekommst was du dir wünschst.»

So macht der Gott, dass die Seele sich sieht als der König, ein Handwerker, ein Bauer, ein Künstler, ein Wissenschaftler und ein obdachloser Bettler. Alle die Genossen etwas von all dem, was die Seele begehrt hatte. Keiner von ihnen kam aber in den Genuss von allem. Jedem von ihnen war nur ein Teil von diesem Glück beschieden. Das hat die Seele gesehen und bekam Angst, dass der Gott sie nicht lassen würde zu kosten von jedem einzeln. Und so: «hopp und sie sprang durch das Tor von nirgendswo auf die Erde ohne die Erlaubnis von Gott. Er aber, so gütig wie er war, lächelte nur und sagte:

«Dann gehe nur, viel Glück auf deiner Reise. Diese Seele kommt nicht so schnell zurück. Zu viele Freuden und Genüsse gibt es auf der Erde, nur musst du sie suchen und all das auszukosten braucht Zeit.»  

«Und du? Warum willst du zurück auf die Erde?»

Fragt Gott die letzte Seele, die herum gesprungen hatte voll Ungeduld, bis auch sie dran war.

Ich, Ich! Sagte sie schnell Ich will das gesamte Wissen erlangen. Alles das Wissen, welches sich da unten befindet. Ich werde alle Bücher und Schriften lesen, werde mit allen Weisen sprechen, ich werde kommunizieren mit allen lebenden und nicht lebenden Wesen, Gegenständen, Naturkräften und Elementen. « Zählte die Seele dem Gott auf, voll Begeisterung bereit zu gehen.

«Haalt!!» Rier der Gott. «Du gehst nirgends hin! Du bleibst da!»

«Aber warum? Warum darf gerade ich nicht?» Jammerte die Seele als sie sah, dass Gott schlug mit krach das Tor von nirgenswo.

«Und was mache Ich dann, wenn du weiser wirst als ich? Bleib da und denk dir was anderes dass du auf der Erde machen könntest.»

Doe Seela war enttäuscht, sackte zusammen und antwortete trotzig:

«Dann will ich nichts.»

Dem Gott tat die Seele leid und er wollte sie aufmuntern.

«Etwas ist doch noch geblieben, was du auf der Erde suchen köntest.»

«Was denn?» Fragte die enttäuschte Seele.

«Du kannst die Freude suchen»

«Freude? Und wo soll ich sie suchen?»

«Du wirst sehen. Sie ist überall zerstreut. Überall dort wo du auch in der Nähe die Weisheit findest. Finde zuerst die Freude, weil Weisheit ohne Freude wird dich unglücklich machen meine Liebe. Und, Gehe nun! Viel Glück und Erfolg!»

Und der Gott öffnete das Tor von nirgendswo und blies leicht auf die Seele damit sie schneller auf die Erde kam.