Es war Krieg und niemand ging hin.

Vor ganz vielen Jahren habe ich diesen Satz gelesen auf einem Plakat irgendwo auf der Strasse. Inn welchen Land? Deutschland, Schweiz, Österreich, Luxemburg, weiss ich nicht. Auf deutsch geschrieben war es aber sicher. Auch verständlich, meiner Meinung nach.

In dieser Sprache wurden in Europa genug Kriege geführt. Da ist es nicht verwunderlich, dass die Menschen genug haben und hoffentlich bleibt es so!

Leider, gerade in heutigen Zeit, wurde ein neuer Krieg entfacht. In Europa und Fernen Osten und nicht nur dort. Wo du nur schaust, versucht man die Differenzen zwischen Völker und einzelnen Ländern mit Waffen zu lösen.

Wie sehr, glaubt man daran, dass der Stärkere gewinnt! Da aber die Stärke dieser Art, ein nicht messbarer Begriff ist, verleitet sie die Angreifer zu Fehlentscheidungen. Der schnellerwartete Erfolg, bleibt aus. Die so angezettelten Kriege ziehen sich in die Länge und dauern Jahre. Die Bevölkerung beider Seiten leidet. Viele Menschen sterben und noch mehrere werden verletzt, verkrüppelt.

Das schlimmste aber ist, dass die Wirtschaft der beteiligten Länder und auch deren Umgebung wird schwer beeinträchtigt.

Manche Länder glauben, dass für sie daraus ein Vorteil entstehen könnte. Grosser Fehler! Kriegs Katastrophen sind ansteckend und kaum hatte man sich umgedreht, denkt jemand anderer, der könnte seine Wünsche auch auf diese Weise lösen.

Wenn ein Krieg angefangen hat, braucht es lange und der erwünschte Erfolg ist keineswegs sicher, an seinem Ende.

Das schlimmste aber ist, dass das Vertrauen zwischen Nachbarn und Freunden schwindet.

Jeder denkt nur an sich selbst und das nur in einer Richtung. Sein eigener Vorteil. Das Problem ist aber, wenn jeder so denkt, der Vorteil wird immer kleiner, bis er ganz verschwindet und sich für alle Beteiligten zum Nachteil und sogar grossen Schaden umwandelt.

Aus dieser Situation kommt leider niemand alleine heraus.

Die Lösung, nein, die Rettung liegt auf der Hand, aber niemand sucht sie. Alle haben Angst nach ihr zu greifen, weil der Finder hat dann wieder Etwas, ein Vorteil, was es zu Teilen gäbe, wieder ein Grund zu Streit.

 Immer meint der Aggressor, er kommt schnell zum Ziel.  Er will sich die Zeit der mühsamen Verhandlungen, um zum erwünschten Ziel zu kommen, sparen.

Das Resultat, jahrelanger Krieg, Verluste an allem, was man vorher hatte, und die Verhandlungen, muss er trotzdem führen. Gewonnen hat er nichts, und am wenigsten, die Zeit.