Spuren = Geschehnisse

Mobbing- Waffe der Feiglinge und Mitelbegabten

Geschrieben von Blanca Maria Kallivroussis.

 Mobbing- Waffe der Feiglinge und Mitelbegabten.

Es ist die einzige Möglichkeit in der Menge zu überleben, wenn man realisiert, dass eigene Fähigkeiten nicht ausreichen um zu erreichen, was man sich vorgenommen hat.

Wie anderes sonst kann ich mich vor den Besseren stellen, ohne selbst besser zu sein , als diesen zu beseitigen?!

Wie kann ich den Besseren vernichten, wenn meine eigenen Fähigkeiten nur dürftig sind und ich mich trotz dem im Licht des Erfolges sonnen will?

Ich brauche dazu Hilfe. Hilfe meiner Kollegen, welche vielleicht nicht so ehrgeizig sind wie ich, aber ihr Selbstbewusstsein geschmeichelt wird, wenn sie «ausgewählt» werden, um gemeinsam mit dem «Anführer» etwas «lustiges» zu unternehmen.

Was ist mit dem «Opfer»?  Am Anfang wird es «studiert», beobachtet, seine Fehler lokalisiert, darüber gelacht und gewitzelt. Am Anfang leise, dann laut. Jede Bewegung, jeder Schritt wird verfolgt und entsprechend kommentiert vor der Gemeinschaft. Das so lange, bis das Opfer versucht sich zu wehren, sich zu verteidigen. Dieser Mensch, weiss ja gar nicht, was ihm wiederfahren war. Anfangs meint er nämlich, dass der Fehler an ihm liegt und versucht seine vermeintlichen Fehler zu meiden. Dadurch zeigt er der mobbenden Meute seine Schwäche und der Druck wird erhöht.

Das Schicksal des Opfers ist besiegelt. Niemand kommt ihm zu Hilfe. Alle fürchten sich vor dem Mobb. Vor allem die Lehrer und die Direktion der Schulen. Es kann sogar so weit gehen, dass das Mobbing gegen den Lehrer oder die Schule selbst getrieben wird. Dessen sind sich sowohl die Lehrer, wie die Direktion der Schule sehr wohl bewusst. Man schliesst lieber die Augen davor und rät dem «erledigtem» und verzweifeltem Opfer die Schule oder den Arbeitsplatz zu wechseln.

Man verzichtet lieber auf einen Ausgezeichneten Schüler oder Arbeitnehmer und nimmt vorlieb mit den schlechten oder mittelmässigen, damit Ruhe in der Klasse oder am Arbeitsplatz bleibt.

So entwickelt sich unsere Gesellschaft zu einer Schafsherde, die wird angeführt von einem mittelmässigen oder gar unfähigen Schafsbock. Anführer des Mobs kann aber durchaus mit allen Funktionen und Eigenschaften ein Mädchen, eine Frau sein. In der Gemeinheit stehen sich die Geschlechter in nichts nach.

Die Psychologen versuchen diverse «Strategien» zu entwickeln und lahm anwenden, damit ja niemandem weh getan wird und vor allem, die so gelobte Ruhe in der Klasse oder am Arbeitsplatz nicht gestört wird. Das Resultat? Ein jämmerliches nichts.

Das Mittelmass kannst Du nämlich nicht beseitigen, die Besseren aber ja, weil sie weniger sind. Die Gesellschaft hat schon immer von den Besseren, Genialen profitiert, diese aber immer unterdrückt oder sogar verfolgt. Wohin das führt, sehen wir gerade in der Heutigen Zeit. Die Schafsherde rennt auf ein Abgrund zu. Die Menschheit eben, angeführt von einigen «Anführer» Mobber hat einen Weg eingeschlagen, der durch diese oben beschriebe Taktik geprägt ist.

Was soll man aber dagegen tun? Nur eins ist möglich. Nicht der gemobbte, sondern der Anführer des Mobs soll Klasse oder Arbeitsplatz wechseln. Seine Auserwählten ohne Anführer vergessen sehr schnell ihre Sticheleien in der Angst, dass sie das gleiche Schicksal ereilen könnte.

Eine grosse Frage ist. Weiss man nicht schon lange, dass die richtige Handhabung dieses Problems eben Diese ist?  Doch. Warum macht man dann so wenig bis gar nichts gegen dem Mobbing in den Schulen und am Arbeitsplatz? Das frage ich mich auch. Aber eine Erklärung wäre…dass an den Stellen , die es entscheiden und ausführen sollten…. Das Mittelmass sitzt.