Es gibt keine logische Erklärung in einem katastrophalen Vorschlag.

Das interessante daran ist der Bildungsunterschied der Autoren dieses «Vorschlags». Gemeint ist der «Friedensplan» zwischen Ukraine und Russland.

Putin, ausgezeichnete Kenner der Europäischen Geschichte und nicht nur, Witkoff ein Ignorant und Glücksritter Tramps. 

Es sind keine 100 Jahre vergangen seit der Katastrophalen Münchner Abmachung im September 1938 zwischen Hitler und: Britten, Franzosen, Italienern und anderer in Abwesenheit der Tschechoslowakischer Regierung.

Diese Abmachung beinhaltete die Übergabe der Sudeten Gebiete Tschechiens und anderes mehr an Hitler.

Der Friedensvorschlag zwischen Ukraine und Russland ist die genaue Abschrift des beschämenden Abkommens von 1938.

Eine Schande, dies auch nur zu Papier zu bringen! Putin macht sich lustig über die Ignoranz der Amerikaner und nutzt es aus.

Was aber machen die Europäer? Denken sie wieder darüber nach? Wie damals? Wie lange es damals gedauert hatte, bis Hitler im Hradschin in Prag auf dem Thron sass?

Der Abstand von Donbas nach Kiew, ist sicher nicht viel grösser.

Was für Folgen, solcher auch nur Überlegungen, über auf diese Weise «Erhaltung des Friedens in Europa" und nicht nur! zu erwarten sind, fand ich in den Erinnerungen meiner Mutter, geschrieben vor Jahren in einem Schulheft:

 

Elly Lascarides 1939

 

«Ich studierte seit 1937 in Paris in der Französischer Schule für Ausbildung von Sekretärinnen. Im Juli 1939 musste ich vorzeitig meine Prüfungen ablegen und nach dem ich mein Diplom erhielt, reiste ich unverzüglich zu meinen Eltern nach Teheran, da der Anfang von Krieg bevorstand. Dieser hat am 2.9.1939 angefangen. Noch vor dieser Zeit, September 1938, haben die Deutschen die Sudeten Übergabe erreicht. Die Verhandlungen Chamberlains waren erfolglos.

Meine Reise damals ging von Paris über Berlin mit der Air France. Dort traf ich mit meiner Grossmutter Maria Kardonski. Ihr Mann war seinerzeit Direktor der Fiat. Ich verbrachte mit ihnen eine Nacht. Am Abend sind wir in einem sehr vornehmen Restaurant am Ufer der Spree essen gegangen. Es hat mir damals grossen Eindruck gemacht, dass auf dem Tellerchen neben dem Besteck, wo normalerweise Brot gelegt wird, nun dort lag eine Scheibe gekochte Kartoffel und eine Scheibe Brot aus Reismehl und Kleie. Das bestätigte mir, wie nahe der Krieg schon war.»

 

«Im Jahre 1938 wurde in Frankreich die erste General Mobilmachung gemacht. Ich war dort. Die Franzosen sangen die Marseillase, sie weinten und tanzten. Es passierte dort das, was immer in diesen Momenten geschah. Sie sagten: « wir haben Line Maginot. Die Deutschen werden diese nicht übertreten und werden nie nach Frankreich einfallen.

Am 2.September 1939, da war ich bereits abgereist nach Teheran, wurde offiziell der 2.Weltkrieg Wirklichkeit. Meine Tante Zina und ihr man Paul, ein adeliger auch russischer Herkunft wie sie, ebenfalls Juden, geflüchtet vor den Bolschewiken aus Odessa, lebten seit dem in Paris. Damit sie dort nach so vielen Verlusten überleben konnten, arbeitete der Onkel Paul als Taxifahrer. Am 2.September hatte er in seinem Taxi einen Kunden und fuhr durch die Strassen im Paris. Als er den Menschen Aufruhr in den Strassen sah und hörte, dass der Krieg erklärt wurde, bekam er Herzinfarkt und starb am Steuer. Der Kunde hatte zum Glück das Auto zum Stoppen gebracht und so weitere Todesfälle, zumindest in dem Moment, vermieden. Die zwei Brüder meiner Mutter und der Tante Zina sind dann sofort abgereist zu Line Maginot, der Festung, welche wurde fast gleich dann von den Deutschen erobert. Meine Onkel wurden gefasst und ins KZ geschickt, wo sie den ganzen Krieg dort schlimm durchlitten. Sie haben zwar überlebt aber am Körper und Seele ruiniert.»

 

«Am Anfang, bis ich die Sprache lernte, bisher sprach ich Griechisch, Französisch, Deutsch, Englisch, Russisch, fand ich Arbeit in der Bank Meli Iran Teheran, am Anfang in der Bibliothek. Von der Bank wechselte ich zu der Nouvelle Iran Express und von dort in die noch Tschechische Skoda. Dann kam dort ein Deutscher Chef Von Meinsdorf. «

 

«Später organisierte Skoda auch alles, was nötig war für das Treffen der Hauptakteure der Teheran Konferenz: Churchill, Roosevelt, Stalin, samt ihrer Militär Berater.

Diese haben schon damals 1943 über die Geschicke Europas und seine spätere Aufteilung nach Beendigung des Krieges beraten und Abmachungen beschlossen».

 

Sind wir in Europa wieder soweit?!

 Wieder schauen Europäer untätig zu, wie über sie entschieden wird? Lässt man es zu?

Dann Gott sei uns gnädig!!!

Denn in den Händen der Wahnsinnigen befinden sich nicht Schwerter, nicht Kanonen, sondern Kernwaffen und Gier nach Macht und Reichtum!