Scheidung.
Ein schwieriger und schmerzhafter Prozess.
Man ist nicht mehr nett zueinander. Leider auch oft gewalttätig.
Wenn wir dann überlegen, warum Das? Entdecken wir ganz einfache Gründe.
An erster Stelle sehen wir das Wort: TEILEN.
Was?
Ansehen, Entscheidungsgewalt, Ruhm, Geltungsbedarf, Besitz, Aufmerksamkeit, Liebe, Freundschaft, Schutz, VERTRAUEN.
Manchmal ist es schwer die richtige Lösung zu finden, besonderes, wenn «die Fronten erhärtet sind begleitet von
Emotion.
Ist kein Wunder! Es geht da plötzlich um alles! Man sieht in einem Moment die eigene Grundlage unter den Füssen wegzugleiten.
Nicht nur, dass auch die Vorstellung, allein da zu stehen, bar von allem bis jetzt vorhandenen, erschreckt, aber auch wütend macht. Es mobilisiert alle Kräfte der Abwehr von Sinnlosigkeit, Gewalttätigkeit, Ungerechtigkeit bis zu Verzweiflung.
Wenn es sich da handelt um Scheidung von Ehen, Firmen, Vereinen oder sonstigen Gemeinschaften, ist sicher die Hilfe und Beistand eines Anwalts, Ombudsmanns oder einer Schlichtungsstelle nötig und hilfreich.
Was passiert aber, wenn sich Staatengemeinschaften auflösen, scheiden und jeder von ihnen seinen eigenen Weg gehen möchte?
Die Antwort muss ich nicht schreiben, die LEBEN WIR.
KRIEG
Im Vordergrund ist das Teilen von Besitztümer ungeachtet Grenzen, Volkszugehörigkeit oder eigenen Schäden. Jede Seite will alles haben. Begründung ist immer die Gleiche. Der andere ist schuld.
Wer sollte hier schlichten?
Der Neutrale, der Weise, der Freund, der Feind? Egal. Der Dritte. Wie war es doch? «Wenn Zwei streiten, lacht der Dritte.»
Wer rettet uns jetzt? Hier gilt das Dschungelgesetz. «Der stärkere gewinnt.»
Der Schwächere realisiert das und beeilt sich zweierlei zu erreichen: Aufrüsten um stärker zu werden und starke Freunde-Beschützer zu finden. Beides kostet.
Was kostet es? Alles das, was ich oben angeführt habe, dass bei einer Scheidung auf dem Spiel steht.
Ein Schwächerer Scheidender verliert immer. Im besten Fall gewinnt er einen neuen Partner, dem er dann gibt, was er vor dem Vorherigen retten konnte.
Ist das die Lösung?
Vielleicht gibt es einen dritten Weg. Wirklich?
Man bleibt allein, neutral. Man ist mit allen Freund, mit keinem Feind, aber nicht zu viel von allem. Man hilft jedem, wird geachtet, aber «Gott behüte!» Man braucht Hilfe! Da ist plötzlich niemand da. «Tut mir Leid, frag den anderen.»
Auf die Dauer funktioniert auch das nicht! Der Mensch ist ein Gemeinschaft Wesen, allein überlebt er nicht. Das hat sogar Gott verstanden und hat nach Adam auch die Eva gemacht.
Lange denke ich darüber nach.
Das Problem ist vielleicht die Unfähigkeit der Menschen zu teilen. Gemeinschaft ja, Freiheit über alles und das andere? Unantastbar!