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Der Krieg fängt am Mittwoch an.

Geschrieben von Blanca Maria Kallivroussis. Veröffentlicht in Gedankenfalle.

Der Krieg fängt am Mittwoch an.

Wirklich? Ist er nicht schon längst da?

Die Finanzmärkte sind bereits auf rot und das immer wieder, sobald die «Grossen» miteinander reden.

Der Krieg kostet Geld und das mächtig. Alle beteiligten wissen das, aber im Moment stellen sie sich dazu blind.

Russland ist flächenmässig das grösste Land und dennoch sucht es immer noch danach sich zu vergrössern. Als ob es von der nicht zu entfernten Geschichte nichts gelernt hatte. Je grösser ein Staat oder Vereinigung wird, desto schwieriger ist seine Verwaltung. Da nutzt irgendwann nicht das grösste Militär und auch nicht die brutalste Diktatur.

Auch nützt es nichts, wenn unsere Verbündete in der Übersee die Zähne fletschen. Diese sind von dem eigentlichen Geschehen zu weit und dazu Kriegsmüde von unsinnigen Kriegen, die sie bis jetzt geführt hatten. Deshalb werden sie Europa nicht so schnell zu Hilfe eilen können und auch nicht wollen.

Europa wird warten müssen, bis auch dieser östlicher «Grosse Bruder» sich von seiner Gier nach Macht und Grösse verschluckt und sich selbst auffrisst.

Bis dahin sollten sich aber die viele Staaten Europas überlegen, wie sie miteinander in Eintracht weiter leben können, ohne das der eine den anderen versucht zu unterdrucken oder bevormunden.

Es wird Zeit, dass die Menschheit erwachsen wird!

Der Krieg fängt an Mittwoch an. Nachtrag.

Auch da hat man nicht aus der Geschichte gelernt. Als der Hitler die Übergabe der Sudeten an das Nazi Deutschland von den Verbündeten der Tschechischen Republik verlangte, nötigten diese die tschechische Regierung, es abzutreten. Ja, damals sogar ohne Blutvergiessen. Dass Die Nazi nachher das ganze Land okkupierten, das auch verständlicherweise ohne Blutvergiessen, da es praktisch wehrlos blieb, war die Folge. Die Fortsetzung des Dramas scheinen die «Grossen Verhandler» nicht mehr zu kennen. Alles wiederholt sich nur umgekehrt. 

Das ganze Gebiet der Ukraine von der russischen Grenze bis zum Fluss Dniper, soll plötzlich an Russland abgetreten werden. Es leben so viele Russen dort… An was erinnert das? Ähnliches geschieht dann mit den Baltischen Staaten. Und was geschieht mit Polen? Ja, das kann man noch diskutieren.

Alles «Telefonieren», «Besuchen» und «Diskutieren», alles nur Schein, leider.

Schon wieder ein Land geteilt in zwei. Und damit kein Zweifel besteht, dass es dem so ist, fragt nur, warum alle Botschaften, die angewiesen waren abzuziehen, bloss nach Lwiw gezügelt sind?

Schon wieder haben die «Verbündeten ihre schwächeren Mitglieder verraten, verkauft. Wenn nur diese Scheinheiligkeit des quasi Bemühen nicht da wäre!

Jetzt ist es eine Tatsache.

Und? Was hat sich geändert? Man überlegt, was da zu tun wäre. Hätte man es nicht lieber vorher getan? Glaubt jemand, dass es nicht der Fall war?

Also, alles war vorher schon abgemacht. Diskussionen haben beide Seiten genug gemacht, die Welt neu verteilt und neue Grenzen gezogen. Wieder in Abwesenheit derer, welche es betraf, mochten sie schreien, wie sie wollten.

Die Kasse muss stimmen!

Wir brauchen Energie um Autos und Waffen zu bauen. Die verkaufen wir an andere weit von unserem Land, dort können sie Krieg führen. Wenn sie dann Geld brauchen, wir leihen es ihnen und bekommen dafür gute Zinsen und ihre Bodenschätze.

Das ist eine gute Einstellung, vor allem, wenn Deutschland bedenkt, was für Erfahrungen es gemacht hatte mit 2 Weltkriegen. Nur, für diese Kriese, ist es keineswegs unschuldig, somit im grössten Masse verantwortlich.

Was die anderen Länder, ob sie Mitglieder EU sind oder Souveräne Staaten sind, tun werden, müssen sie sehr gut abwägen.

Eigentlich droht ihnen allen der Zwang, sich für eine Knechtschaft bei der einer oder anderen Seite zu entscheiden.

Man hat zu wählen zwischen Amerika oder Russland. Und was ist mit China? Vorläufig noch weit. Kommt aber irgendwann in nächster Zukunft.

Warum das alles? Weil wir eher an unseren Gewinn und Bequemlichkeit denken, als die richtigen Massnahmen zu ergreifen. Und diese bedeuten sicher nicht Krieg! Denken sie an Gandhi! Wäre das nicht ein Weg? Tut aber Weh! Man müsste auf so vieles verzichten! Was wählen wir?????

Putin hat alle betrogen.

Vor allem aber sein eigenes Volk.

Putin hat auch die «Unabhängigkeitskämpfer» von Donezk und Lugansk betrogen.

Mehr als 100 000 evakuierten Angehörigen von Ihnen, vorwiegend Frauen, Kinder und alte Menschen, wurden tief nach Russland an verschiedene Orte verschoben und stellen von jetzt an die Geiseln von Putin dar.

Es geht jetzt längst nicht mehr um «Befreiung und Unabhängigkeit « dieser Gebiete, vielmehr sollen sie dem Russischem Staat einverleibt.

Falls die so freiheitsliebende Unabhängigkeit Kämpfer dieser Regionen was anderes im Sinne haben sollten, werden ihre Lieben Familienangehörigen so lange an Rückkehr gehindert, Bis sie einlenken.

Und die Anderen? Für die gilt dieser Spruch, woher er auch immer kommt: "Es war Krieg und niemand ging hin..."