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Klimaschutz wird auf Morgen vertagt.

Geschrieben von Blanca Maria Kallivroussis. Veröffentlicht in Gedankenfalle.

Klimaschutz wird auf Morgen vertagt.

Was nützen alle die Gespräche und Versprechen, wenn Zuhause nachher alles vergessen wird und das gewollt!

Ja, jetzt geht es nicht. Jetzt haben wir die Pandemie.

Fabriken produzieren zu Millionen Stück Masken, Test-Kits, Spritzen, Schutzanzüge, Handschuhe, Desinfektionsmittel, Sauerstoffmasken, Schläuche, Einwegtücher, Putztücher, Plexiglas Abtrennungen, Luftreinigungsgeräte, Sauerstoffgeräte, UV Strahler, Aufkleber, Quarantänen Zelte und wer weiss was noch. Alles das wird in absehbarer Zeit unbrauchbar und landet im Abfall.

Was geschieht mit allen diesen Sachen? Werden sie verbrannt? Was für Rohstoffe wurden zu ihrer Herstellung verwendet? Landen sie Im Meer oder in irgendeiner sich immer vergrössernden Wüste?

Kohlendioxid ist das Zauberwort. Eingespart soll es werden und das sofort! Zwei Wochen hat man darüber diskutiert und gestritten. Kein Wort aber von der neuesten Umweltverschmutzung. Oder, hat man das Problem bereits gelöst und niemand weiss etwas davon?!

Es ist sehr interessant zu sehen, wie man streitet über etwas, was man nicht sieht, aber meint beeinflussen zu können, genauso wie die Erderwärmung. Aber über das wesentliche, welches in unserer Hand ist zu beeinflussen, darüber schweigt man geflissentlich. Was es ist? Die Luftverpestung zum Beispiel durch Rauchen. Wasser Verschwendung durch falsches Haushalten damit in allen Zweigen der Wirtschaft und sogar in unserem privaten Leben. Die Art und Weise wie man umgeht mit der Überproduktion von allem, was wir herstellen. Wiederverwertet oder auch umgewandelt in brauchbares wird praktisch ein fast unsichtbarer Bruchteil. Der Rest verpestet und vermüllt unser Planet. Wenn ich in eine verdreckte und vermüllte Wohnung hineinkomme, denke ich nicht etwa: «Ich mache nicht mehr Müll oder etwas weniger.» Viel mehr muss ich sagen: Jetzt muss ich aber dringend aufräumen!»