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Wenn man nicht von Rand des eigenen Tellers hinaus sieht, dafür aber nach dem Dessert des weit entfernten Nachbars schielt.

Geschrieben von Blanca Maria Kallivroussis. Veröffentlicht in Gedankenfalle.

Wenn man nicht von Rand des eigenen Tellers hinaus sieht, aber dafür nach dem Dessert des weit entfernten Nachbarn schielt.

Kann sich die EU überhaupt an irgend Etwas einigen? Das ist zweifelhaft. Sogar die wirtschaftlichen Interessen des jeden Einzelnen sind verschieden. Und politischen Bestrebungen? Das ist erst ein Verflecht von persönlichen, wirtschaftlichen, international lobyistischen, protektionistischen, aussen und innen politischen Wunschträumereien.

Wer von den Einzelnen «Mitglieder» betrachtet sich als Teil des Ganzen? Und ist imstande und auch des Willens dieses Ganze auch zu unterstützen und verteidigen, wenn es bedroht wird? Ist es vielmehr nicht so, dass alle sich sehen sich als Teil des Ganzen immer nur dann, wenn es um das Teilen geht. Aber verstehen wir uns richtig! Nicht dann, wenn man einen Teil an Jemand, geben soll! Nein, NUR dann, wenn man ein Teil von Ganzem bekommen MÖCHTE!

Kann eine solche Gemeinschaft auf die Dauer bestehen? Was meinen sie? Was passiert dann, wenn das ALLES, was zu vergeben war, verteilt und verbraucht wird, egal wie, und niemand und nie bereit ist, ETWAS ZU GEBEN?!

Zuerst gehen ein, die schwachen Mitglieder, welche sowieso bei der Verteilung der Güter und der Lasten benachteiligt wurden. Nachher bleiben übrig die paar starke und Kämpferische Mitglieder, welche sich dann wie schon so oft in der Vergangenheit, in die Haare geraten.

Es wird keine Mutter kommen, welche den Kuchen gerecht verteilt und auch die Pflicht, danach die Teller abzuwaschen!