Gedankenfalle

Geschickt gewähltes Wort.

Geschrieben von Blanca Maria Kallivroussis. Veröffentlicht in Gedankenfalle.

Geschickt gewähltes Wort.

Was für eine Macht es besitzt, das wissen wir schon seit dem «Orakel von Delphi».

Anfangs ging es nur darum, nicht falsch vorhergesagt zu haben.

Später, als die Politik sich eingemischt hatte…, und natürlich das Geld, wurde es komplizierter, aber nicht unmöglich. Eben, weil die richtige Wahl des Wortes sehr mächtig ist.

Das hat man bis heute nicht vergessen. Besonderes in der letzten Zeit ist es das Werkzeug erster Wahl für alle. Ob in der Politik, Wirtschaft oder Kunst. Alles kann man erklären, alles rechtfertigen, alles verkaufen und verdrehen.

Das Wort Glaubwürdigkeit ist ein Spielball geworden in den Fittichen der Medien. Wer mehr bezahlt, bekommt den Ball.

«Volks Meinungsforschung». Tolles Instrument! Um was herauszufinden? «Was meint Wer? Wann? Wieviel? Warum?» «Wer hat gefragt? Hat dieser gut ausgesehen? Hat er es geschickt angestellt? Wie hatte er diese Frage gestellt? Wie hatte er die Befragten ausgewählt? Nach nettem Aussehen, nicht gestresste, nur die, welche bereit waren zu antworten und was wäre mit denjenigen, welche nicht bereit waren ihre Meinung zu äussern?

Diese Umfragen werden dann speziell geschulte Personen auswerten und diese Auswertung entsprechend kommentieren.

Jetzt haben wir aber noch die Frage, wen soll diese Umfrage begünstigen. Glaubt Ihr, «Das soll eben aus der entsprechenden Umfrage herausgefunden werden?» Falsch. «Die Umfrage muss so geplant werden, damit das gewünschte Resultat herauskommt.» «Nein, nichts wird dabei gefälscht. Alles geht mit rechten Dingen vor. DAS ORAKEL VON DELPHI EBEN. Es hängt einfach nur davon ab, wie man die entsprechenden Fragen stellt, zu welchen Tageszeit, wo man sich hinstellt um zu fragen, usw. wie schon erwähnt.

Die Sprache ist ein grossartiges Instrument und wir Menschen beherrschen es ausgezeichnet, wenn wir dazu natürlich entsprechend geschult werden. Ja, es gibt heute auch die SMS Sprache wo sich viele beschweren. Dabei muss man bedenken, dass gerade bei dieser Art des Kommunizierens, die richtige Wortwahl getroffen sein muss, damit die Mitteilung verstanden wird… also, wirksam und schnell!

Was ich damit sagen will? Es ist heute viel schwieriger sich die wirklich eigene Meinung zu bilden, als es früher war.  Die Medien sind viel mehr, raffinierter und aggressiver. Dazu hat sich auch das Bild gesellt. Wie entscheidet man dann, wenn man irgendwann entscheiden soll?

Hinterfragen jedes mall: wem meine Entscheidung nützen soll. Und die Hauptsache: nützt sie Mir, meiner Familie, Uns, der Gemeinschaft, oder nur der Politik und dem Kapital?!