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Das Flüchtlingsdrama

Geschrieben von Blanca Maria Kallivroussis. Veröffentlicht in Brücken= Sprüche.

Das Flüchtlingsdrama.

Manche wollen helfen, manche wollen es gar nicht sehen, wissen und helfen schon gar nicht. Beides nützt nichts. Es ist einfach da und wir müssen damit fertig werden ob es uns gefällt oder nicht. Für das Elend ist keine Grenze zu hoch, zu stark. Es überrennt alles. Deshalb ist besser, wir lernen damit umzugehen und es lenken können.

Es ist nicht gut, diese Menschen alle auf einem Fleck konzentrieren zu wollen, mit dem Gedanken, sie besser kontrollieren zu können. Im Gegenteil. Sie sollten so gut wie möglich im ganzen Land verteilt werden, damit sie keine Ghettos bilden können und sich deshalb besser integrieren.

Es ist ein Irrtum, wenn man glaubt, diese Menschen können bald wieder in ihre Heimat zurückehren. Vor allem wird es nicht möglich, wenn ganze Familien geflüchtet sind. Besonders die Kinder verwurzeln sehr schnell im neuen Land und können nicht ohne Schäden zum zweiten mall entwurzelt werden.

Die Sprache zu erlernen und die Berufliche Orientierung sollte die erste Sorge sein, welche das Gastland beschäftigen soll.

Anstatt sich Sorgen zu machen, wie ist es um die Kulturunterschiede und Religiöse Bindungen der Flüchtlinge beschieden, sollten sie sehr genau belehrt werden, wie der Staat, im welchen sie so gerne die Zuflucht gesucht haben, funktioniert und was ihre Pflichten als seine Einwohner sind. Nur dann, wenn sie diese anerkennen und sich verpflichten diese zu wahren und achten, sollte ihnen das Asyl gewährt werden.

Es sind meistens junge Menschen mit Lust zu arbeiten und diese sollte man ihnen nicht nehmen, in dem man sie in Untätigkeit und Langeweile von der Sozialhilfe dahinvegetieren lässt.

Ich weiß, die Politiker haben große Ideen von der Regelung des Problems an Ort und Stelle. Sicher wäre das besser, aber diese Flüchtlinge sind schon mal unterwegs und sie zu stoppen wäre eine Utopie. Außerdem werden sie Euch sicher sagen, sie hätten lange genug auf die Hilfe von draußen gewartet. Jetzt haben sie selbst gehandelt und wenn etwas wirklich geschehen sollte zur Befriedung der Gegend ihrer Heimat, sicher würden sie sich die Rückkehr überlegen. Wir alle aber wissen, dass es noch sehr lange dauern kann, somit jegliche Versprechungen in diese Richtung fast einer Lüge gleichen. Also! Handelt!

Gefährliche Forschung?

Geschrieben von Blanca Maria Kallivroussis. Veröffentlicht in Gebilde= Gedanken.

Gefährliche Forschung?

Überlegung:

Wer macht die Technik?

Der Mensch.

Frage:

Können dann die technischen Erzeugnisse besser sein, als die, welche der Mensch geschaffen hat?

Wieso fürchten die Menschen, dass ihre technische Erzeugnisse sich irgendwann verselbständigen können und sich so verbessern, dass sie besser sind als ihr Erschaffer, der Mensch selbst? Und wenn sie das könnten, nach was von einem Vorbild?

Von nichts kommt nichts. Das würde bedeuten, dass dieses Vorbild irgendwo um uns herum bereits jetzt ist und wir nehmen es aber nicht wahr.

Falsche Überlegung:

Von der anderen Seite, haben wir bereits Stoffe zusammengesetzt, die es vorher auf der Erde in dieser Form ursprünglich nicht gab…und die auch für die Menschheit schädlich sind.

Somit könnten auch gewisse technische Errungenschaften…Erfindungen als schädlich für die Menschheit betrachtet und auch empfunden werden.

Das heisst, dass wir wirklich etwas erschaffen könnten, dessen Wirkung auf uns und unsere Umwelt gar nicht vorhersehbar sein könnten.

Auch der Mensch hat sich entwickelt auch nicht nur zum Guten. Ja, sogar für seine Umgebung recht zerstörerisch.

Von der anderen Seite, was ist dann mit der so Heute gepriesenen Diversität?

Wir Menschen (jetzt sprechen wir von uns selbst, wobei gilt es für alle Lebewesen), sind jeder von uns anderes. Stellen sie sich das vor? 8 Milliarden verschiedener Individuen! Da gibt es ein riesen Potential an Möglichkeiten der Anpassungsfähigkeiten und Fähigkeiten.

Würde man diese durch maschinell hergestellte Einheiten ersetzen, wahrscheinlich wären das keine einmalige Individuen.

Fazit:

Fertig mit der Entwicklung.

Würde ein künstliches Gehirn erlauben etwas Besseres herzustellen als dieses selbst wäre, wo es doch sicher sein musste, dass es unweigerlich seine Katastrophe bedeuten würde?

Also. Die Menschen hätten sie ausgerottet und sie selbst wären auf gleichem Entwicklung Stand, den sie selbst erlaubt hätten. Nicht gewillt und nicht fähig sich den verändernden Bedienungen auf der Erde, welche unweigerlich auftreten werden, anzupassen. Denn die Natur selbst ist der genialste Erschaffer und keine technische Errungenschaft kann sie je ersetzen. Unweigerlich wären sie auch dem Untergang geweiht.

Warum stört mich so etwas? Die Menschen hätte es dann nicht mehr gegeben und ihre eigenen Erzeugnisse hätten sich irgendwann wahrscheinlich selbst zerstört. Und? Was käme nachher?

Wer weiss? Nicht nur auf der Erde gibt es Leben. Anderswo vielleicht auch. Vielleicht eine andere Art von Leben, vielleicht fähiger zu überleben?

Von der anderen Seite, nichts überlebt ewig. Alles wandelt sich um in einem Kreislauf der Umwandlung von Materie zu Energie und umgekehrt. Ist es anderswo anderes? Glaube ich nicht. Und wissen? Wissen werden wir das nicht so schnell. Vielleicht besser….

 

 

Eine Mauer ist gefallen

Geschrieben von Blanca Maria Kallivroussis. Veröffentlicht in Gebilde= Gedanken.

Eine Mauer ist gefallen, andere werden errichtet.

Welcher ist der Sinn der Mauer? Ich denke nach:

Als der Mensch angefangen hatte Mauern zu bauen, was hatte er damit bezweckt? Hm… vielleicht, sein Eigentum Anspruch zu mitteilen, zu schützen und ja! Genau! Grenzen zu ziehen zwischen „Mein und Dein“. Das wurde wahrscheinlich akzeptiert, bis zu dem Punkt, wo ein Notstand entstand. Notstand? Ja, Hunger und Katastrophen jeglicher Art.

Da musste man diese Grenzen, Mauern beschützen. Wenn man stark war, schaffte man es. Die Schwachen unterlagen und hatten plötzlich nichts. So schaffte man sich Hilfe- Soldaten. Kriege entstanden. Ganze Städte wurden ummauert. Dann ein ganzes Reich China. Was hatte man da eigentlich beschützt?  Immer noch sich selbst, seine Familie und Nahrung? Nein. Hier ging es schon um mehr. Hier ging es nunmehr um Politischen Einfluss und einnahmen im größerem Still. Und nicht nur. Hier beschützte man ganze Völker und ihre Kultur. Fielen die Mauern, bedeutete es in der Regel den Untergang ganzen Kulturen und Völker. Zumindest das wissen wir aus der Geschichte.

Nur ein mall war es nicht so. Als die Deutsche Mauer fiel. Was da zu Grunde ging, war ein Politisches System. Das durch zwei verschiedene politische Kräfte geteilte Volk, wurde wieder vereint.

Neue Bunde wurden geschlossen, Grenzen durchgängig gemacht. EU ist entstanden. Die Bürger dieses Bundes konnten sich frei innerhalb dieses Bündnisses bewegen, ebenso ihre Erzeugnisse.

Während dessen wurden in nächster und weiterer Nachbarschaft von der EU schreckliche Kriege und Revolutionen  ausgetragen und die meisten dauern noch. Wieder möchte man sich und sein Wohlstand schützen. Neue Mauern entstehen, reichen aber nicht mehr. Die grenze der EU hat die Ufer von Mittelmeer erreicht. Auf dem Meer kannst Du keine Mauer bauen.

Es kommen aber keine Soldaten um Diese Mauern zu überwinden.  Es kommen Flüchtlinge aus den Kriegsgebieten und aus Gegenden, wo Hunger und Willkür herrschen. Tausende kommen und in ihrer Not überwinden sie jedes Hindernis. Wo soll man jetzt die Mauer errichten? Man hat die Lösung. Die Flüchtlinge werden in Lagern eingeschlossen hinter einer Mauer. Die Lager sind übervoll und jeden Tag mehr. Die soziale Last wird immer grösser. Die einzelnen Völker, welche sich mit dem Vorhaben einen besseren Wohlstand zu erreichen zusammengeschlossen haben, wollen diese Last nicht mehr gemeinsam tragen. Sie schieben diese den schwächeren von ihnen zu. Das sind die Länder in den Grenzregionen um das Mittelmeer. Deren Mauern werden nicht standhalten. Was wird weiter geschehen? Mauer, Mauer… In meinen Gedanken erscheint eine Erinnerung aus alten Zeiten. Ja, da gab es noch eine andere Mauer.  Die Römische Mauer. Ist interessant, Die Römer haben sie damals gebaut um sich zu schützen von der Gefahr, welche von den Räuberischen Völker von Norden kam.  Nun bräuchte man diese zum Schütze vor Hungernden Völker von Süden. Wäre das dann die Lösung? Wohl nicht. Den Hunger und den Krieg muss man stoppen, dann stoppt man auch die Flüchtlinge. Niemand verlässt gerne sein Heim, sein Dorf, seine Stadt, seine Heimat, seine Familie und Freunde und begibt sie auf eine Reise mit ungewissem Ziel voll Gefahren, Erniedrigungen und Unverständnis.

Sind etwa die Menschen aus Europa in gewissen Epochen nicht nach Amerika, Australien, Afrika ausgewandert? Haben diese das aus Lust am Abenteuer gemacht oder vielmehr aus Notwendigkeit ein besseres Leben zu suchen, weil sie in ihrer alten Heimat vor dem Krieg, Hunger, und oder Verfolgung  fliehen mussten?

Mehr oder weniger sind alle diese Sachen allen bekannt. Na und? Was soll ich damit? Was soll ich machen? Ich, ein einzelner? Was kann ich bewirken, wenn die Großen und Mächtigen sich die Köpfe einschlagen um mehr Macht über die Schwachen zu erlangen? Bewirken vielleicht nichts, aber am Anfang möglicherweise reicht auch nur das Verstehen warum und wieso.

Lassen wir vorläufig die Schweiz, deren Abstimmung gegen die Personenfreizügigkeit  die Gemüter angeheizt hatte, aus dem Blickfeld. Schauen wir uns lieber an, wie es aussieht und auch ausgesehen hatte die ganzen 50 vergangene Jahre hindurch in dem  von Krisen geschüttelten Griechenland.

Vor meinem geistigen Auge zeichnet sich ein Kreis. Sein Anfang, die 50 und 60 Jahre. Nach dem Bürgerkrieg war das Land von jeder Hinsicht in Trümmer. Das Volk versuchte sich nach dem Krieg und anschließendem Bürgerkrieg zu erholen, es hungerte, es fehlte an allem. Junge Menschen, die im Stande waren zu arbeiten, füllten die Züge nach Nord Europa: Deutschland, Belgien, Schweden, England und Frankreich. Sie füllten die Schiffe nach Amerika und Australien um dort zu arbeiten und das auch nicht immer legal. Die sind damals die „Wirtschaft Flüchtlinge“ gewesen. Viele sind dort auch geblieben und sind erfolgreich geworden und wertvolle Bürger dieser Länder geworden, haben dort Familien gegründet und ihre Nachkommen sind voll integriert und assimiliert in der Gesellschaft dieser Länder. Viele hat auch das Heimweh nach Jahrzenten wieder zurück in ihre Heimat getrieben, wohin sie als wohlhabende Unternehmer zurückkehrten. Viele von ihnen haben auch zu dem Wirtschaftlichen Aufschwung beigetragen, welcher dem Land zum EU Beitritt verholfen hatte. Und siehe da! Irgendwann in den 80, 90 Jahren ist sogar Griechenland zum Einwanderungsland geworden.  Der Norden des Landes wurde von Albanern überschwemmt, der Süden von Libanesen, Irakern, und anderen Ländern aus dem nahen und fernem Osten, Athen empfing unzählige Polen, Russen, Georgier und Ukrainer, Männer und Frauen. Ganze Stadtviertel von den Städten wurden von Pakistani, Chinesen und Afrikanern bevölkert. Noch 2008 auf einer Reise nach Dubai, erzählte mir ein Pakistanische Taxifahrer, dass sein Bruder in Griechenland lebt und arbeitet und dass es ihm dort sehr gut geht und eben dieser Taxifahrer erwähnte auch dorthin auszuwandern. „Das Gelobte Land“.

Dann kam die Krise. Katastrophale Arbeitslosigkeit traf dieses Land. Die Menschen verzweifelten. Die Katastrophe traf die illegalen Einwanderer zuerst und am schwersten, denn die waren auch unversichert und ihre Rücklagen, falls sie überhauptwelche hatten, haben sie ihren Verwandten in ihre Heimat geschickt. Mit mühe und not traten sie die Reise in ihre Heimat zurück. Am besten waren die Polen daran, den diese auch wenn sie vorher im Lande illegal waren, mit dem Beitritt dieses Landes Der EU, waren sie plötzlich durch diesen Status legal im Lande und konnten ihrem Beruf nachgehen. Polen erlebte aber einen fantastischen wirtschaftlichen Aufschwung und die Mehrheit von den Polnischen Einwanderern trat ihre Rückkehr an. Die Straßen Athens leerten sich. Viele Wohnungen blieben unvermietet. Nur die Gestrandeten sind geblieben, gejagt und geschimpft von der neu erwachten Ultrarechtsradikalen Gruppe, die sich sogar den Einlass ins Parlament erzwang. Der Kreis hat sich geschlossen. Junge Griechen packen ihre Koffer. Sie wandern aus, auf der Suche nach Arbeit, einem besseren Leben… Und dort, wo sie ankommen, was erwartet sie? Auch Rechtsradikale Banden, die sie jagen werden, damit sie die angestammte Kultur des Landes nicht gefährden? Oder einfach, weil sie auf dem reichgedeckten Tisch als Mitesser nichterwünscht sind? Warum? Hat man Angst, dass das Essen nicht für alle reicht? Das würde bedeuten, dass es bekannt ist, dass es nicht für alle reicht!

Die Mauer muss her! Am besten die Römische, da gibt es noch das Fundament! Da kann man darauf bauen! Ist das die Lösung? Ich fürchte das nein, denn wenn der Hunger im Süden sehr groß wird, besteht da keine Mauer und wenn die Hungernde mehrere werden als die Satten… dann „Gnade der Gott ihnen“!

Gibt es denn keine Lösung? Doch.  Nur vernünftige Wirtschaft und umsichtige Politik welche nicht nur nach gewinnen trachtet, sondern dort  wo sie heute ausbeutet, morgen investiert, entwickelt und aufbaut. Kapital hat keine Nationalität, ist überall willkommen, wenn es vernünftig eingesetzt wird, mit Achtung und Respekt vor den einheimischen, nach ihren Bedürfnissen und Möglichkeiten. Will Mann das? Es gibt noch die Mauer…

 Übrigens, die Theorie des Kreises, welche ich vorhin beschrieben habe, die gibt es wirklich und wir alle wissen es. Noch schlimmer, die gilt für alle Länder und ist allgegenwärtig. Es hängt nur von uns ab, wie groß dieser Kreis wird und somit, wie schnell er sich schließt!!!!